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Der Oetker-Chef will seinen Konzern digitaler machen

Bilanz-PK Oetker KG

Albert Christmann, neuer Chef von Oetker, will nicht als „old-fashioned“ gelten. In einem Interview betont er, wie wichtig der digitale Wandel für seinen Konzern ist.

Bislang galt Oetker immer als erfolgreiches, aber konservatives Familienunternehmen. In einem Interview mit dem Handelsblatt betont der neue Chef Albert Christmann nun, dass sein Unternehmen den digitalen Wandel Ernst nimmt – und wie er die Herausforderungen der Zukunft meistern will.

Zuständig dafür sei unter anderem die neue Abteilung Oetker Digital, die derzeit in Berlin rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. „Es geht um das Thema Datenauswertung, -strukturierung und -nutzbarmachung. Wir müssen mit dem Kunden auf Augenhöhe kommunizieren“, sagt Christmann zu den Aufgaben dieser neu gegründeten Einheit

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Der Manager lenkt ein, dass Oetker künftig bei digitalen Themen auch andere Unternehmen dazukaufen könnte. „Wichtig sind starke Marken im digitalen Umfeld, weil schwache Marken einfach aussortiert werden“, sagt Christmann. „Im digitalen Zukunftswettbewerb müssen wir zudem mit neuen Ideen dabei sein.“ Sein Ziel als Geschäftsführer sei es, dem schnellen Wandel in der Welt „gerecht zu werden“. 

Außerdem wehrt Christmann sich dagegen, als „old-fashioned“ und konservativ eingestuft zu werden, nur weil er „mit Krawatte herumlaufe und nicht jeden gleich duze.“ Entscheidend sei für ihn, „dass man die neuen Themen in Startups versteht“. Dabei helfen ihm auch Kollegen anderer Generationen. „Mir macht es intellektuell Freude, mit jungen Menschen über diese Themen zu diskutieren. Die Leute sind jung und gut aufgestellt im Kopf, das ist ein wunderbares Erlebnis.“

Bild: picture alliance / dpa, Fotograf: Bernd Thissen

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