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Investmentfirmen wollen Chinas größte Fast-Food-Kette übernehmen

Yum China betreibt Ketten wie Pizza Hut und KFC. Mehr als 13 Milliarden Dollar ist das Fast-Food-Unternehmen wert. Der Deal wäre der größte in Asien in diesem Jahr.

Mehrere Investmentfirmen wollen sich Insidern zufolge Chinas größten Imbissketten-Betreiber Yum China einverleiben. Zur Zeit werde die Finanzierung für eine der möglicherweise größten Übernahmen in Asien in diesem Jahr ausgelotet, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Agentur Reuters. Der Konzern mit einem Marktwert von zuletzt 13,6 Milliarden Dollar betreibt in der Volksrepublik die Ketten Pizza Hut, Taco Bell und KFC mit etwa 8.100 Schnellrestaurants in mehr als 1.200 Städten. Yum China war 2016 von der Konzernmutter Yum abgespalten und später an die New Yorker Börse gebracht worden. 

Vier Insidern zufolge will die chinesische Investmentfirma Hillhouse Capital einem Übernahme-Konsortium vorstehen. Hillhouse habe Zusagen über zehn Milliarden Dollar für einen neuen Beteiligungsfonds. Der Investor habe bereits bei Kreditgebern angeklopft und suche nach weiteren Interessenten für ein Gebot. Der ehemalige Yum China-Chef Sam Su, der maßgeblich die Expansion in China vorangetrieben hatte, ist mittlerweile Partner bei Hillhouse.

Auch die Beteiligungsgesellschaft KKR prüfe einen Einstieg, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein weiterer Insider sagte, der Fastfood-Riese prüfe zudem einen Wechsel an die Hongkonger Börse. Die beteiligten Firmen wollten sich nicht äußern. 

Bild: PETER PARKS / Getty Images

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