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Vorwerk stößt alle HelloFresh-Aktien ab

Erst warf Rocket Aktien von HelloFresh auf den Markt – jetzt trennt sich der Thermomix-Produzent Vorwerk gleich von all seinen Anteilen an dem Berliner Startup.

Überraschend hat der Thermomix-Hersteller Vorwerk all seine Aktien an dem Berliner Kochboxen-Startup HelloFresh verkauft. Das berichtet das Handelsblatt. Einen Grund für den Schritt nannte das Wuppertaler Familienunternehmen gegenüber der Zeitung nicht. Demnach wurden 5,9 Millionen Aktien mit einem Börsenwert von 67,8 Millionen Euro abgestoßen.

Mitte April hatte bereits der Investor Rocket Internet einen signifikanten Teil seiner Aktien an HelloFresh verkauft – und das zu einem günstigen Preis. Rocket teilte mit, mehr als zwölf Millionen Anteile zum Stückpreis von 12,30 Euro verkauft zu haben. Das waren laut Manager Magazin 1,06 Euro pro Aktie weniger als am Vortag. Rocket nahm durch den Verkauf 150 Millionen Euro ein.

Der Schritt der Firmenfabrik Rocket Internet, die HelloFresh 2011 selbst gegründet hatte, setzt dem Aktienkurs des Berliner Startups bis heute zu. Die Aktie notiert aktuell bei 11,50 Euro (Stand: 15.00 Uhr). Das sind rund zwei Euro weniger als kurz vor dem Verkauf durch Rocket Internet.

Marley Spoon steigert Umsatz stark – doch kommt nicht an HelloFresh heran

Der kleine Wettbewerber des Kochboxen-Versenders HelloFresh konnte 2017 seinen Umsatz stark steigern. Doch auch die Verluste von Marley Spoon bleiben hoch.

HelloFresh konnte seinen Umsatz im Jahr 2017 mehr als 50 Prozent auf 905 Millionen Euro steigern. Gleichzeitig hat das Unternehmen 70 Millionen Euro verloren.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von deborah's perspective

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