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Nach Ausstieg von Prosiebensat.1: Vitafy sammelt 10 Millionen ein

Im August hatte die Mediengruppe ihre Anteile an dem Münchner Food-Onlineshop abgegeben. Jetzt bekommt Vitafy neue Millionen von zwei Wagniskapitalgebern.

Das Münchner Startup Vitafy hat in einer Finanzierungsrunde zehn Millionen Euro eingesammelt. Investiert haben der Wagniskapitalgeber Venture Stars, der auch an der Ferienhaus-Suchmaschine Holidu beteiligt ist, und der Münchner VC Cipio Partners.

Es ist die erste Finanzierungsrunde des Startups seit dem Ausstieg seines ehemals größten Gesellschafters. Prosiebensat.1 war seit 2016 an dem Food-Onlineshop beteiligt gewesen und hatte zuletzt 49,9 Prozent der Anteile gehalten, diese aber im August dieses Jahres wieder abgetreten. „Veränderte Prioritäten“ gab die Mediengruppe damals als Grund an.

Auch sonst lief es nicht optimal für Vitafy: 2016 verzeichnete das Startup Verluste in Höhe von 9,7 Millionen Euro, mehr als im Vorjahr. Im laufenden Jahr 2018 habe man einen zweistelligen Millionenumsatz verzeichnet, heißt es von der Firma. Konkrete Zahlen legten die Gründer Jürgen Englisch, Christian Böhm, Georg Bader und Florian Calmbach noch nicht vor. 

Seit 2013 vertreiben sie über ihren Onlineshop Sportlernahrung und Nahrungsergänzungsmittel. Im Sortiment befinden sich sowohl Fremd- als auch Eigenmarken. Mit dem Kapital aus der aktuellen Runde will das junge Unternehmen das Eigenmarken-Portfolio ausbauen und mehr Kooperationen mit dem stationären Handel eingehen. Derzeit verkauft es Teile seines Sortiments etwa an Rossmann, Alnatura und dm.

Was bringen die Wunderpillen für mehr Konzentration und Schönheit wirklich?

Startups wie Veluvia, Braineffect und Ahead werben damit, dass ihre Kapseln den Kunden schöner, besser, schlauer machen. Ein Experte behauptet das Gegenteil.

Bild: Vitafy

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