Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Tupperware, Buah, HelloFresh – das sind die Food-News der Woche

Tupperware-Fabrik Fabrik in Frankreich: Bald kann man die Behälter auch online kaufen.

Ein Offline-Urgestein geht online, Dosenfrüchte aus Berlin sichern sich ein Investment und Rocket Internet teilt mit, wie viel HelloFresh eingebracht hat.

Lieber NGIN-Food-Leser,

in den nächsten Wochen wird Holger Stanislawski in den Wohnzimmern vieler Deutschen zu Gast sein. Denn bei der WM in Russland ist der Ex-Trainer von Köln, St. Pauli und Hoffenheim als Experte für das ZDF im Einsatz. Wenn nicht gerade WM ist, hat er aber noch einen anderen Job: Er ist Gesellschafter eines Premium-Rewe-Marktes in Hamburg. Im Video-Interview mit NGIN Food erklärt er, wie Startups ihn am besten überzeugen, bei ihm gelistet zu werden.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Tupperware startet einen Online-Shop: Was im Jahr 2018 eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, mutet bei dem US-Unternehmen wie ein Paradigmenwechsel an – ein Online-Shop. Denn Tupperware setzte bisher bewusst auf eine klare Offline-Strategie. Die Tupperpartys sind inzwischen Kult. Ob damit nun Schluss ist, kannst du hier nachlesen.

Square One Foods investiert in Buah: Das Berliner Startup produziert gefriergetrocknetes Obst in Dosen. So soll etwa die Zubereitung von Smoothies für Kunden einfacher werden. Unsere Redakteurin Elisabeth hat nachgehakt, wie viel Geld genau geflossen ist und wofür es verwendet werden soll.

Ostmost und die Grenzen des Wachstums: Vier Millionen Getränke pro Jahr kann Ostmost produzieren – danach schiebt den Berliner Gründern Mutter Natur einen Riegel vor. Denn Ostmost stellt seinen Saft ausschließlich aus Obst von Streuobstwiesen in Brandenburg her. Warum das Startup sich diese Umsatzgrenze selbst auferlegt hat, kannst du hier nachlesen.

So viel hat Rocket Internet mit HelloFresh verdient: Der Kochboxen-Versender gehört fraglos zu den erfolgreicheren Investments von Rocket Internet. Doch exakte Zahlen gab es bisher kaum. Auf der Jahreshauptversammlung gab Rocket-CEO Oliver Samwer allerdings ein paar Zahlen heraus. Demnach hat sich das Investment deutlich ausgezahlt.

Was du sonst noch wissen solltest: Der französische Konzern Danone führt eine Ampelkennzeichnung auf seinen Lebensmitteln ein. Am heutigen Freitag wurde angekündigt, ab dem kommenden Jahr einen farbigen Nutri-Score einzuführen. Politik und Industrie streiten seit Langem über eine entsprechende Kennzeichnungspflicht. Mit dem Vorstoß unterläuft Danone auch die Bemühungen anderer Konzerne, die sich zusammengetan hatten, um den Vorschlägen der Politik eine eigene Ampel entgegenzusetzen.

Lesetipp: Dank der Fußball-WM steht Russland plötzlich im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Lebensmittelzeitung hat das zum Anlass genommen, sich den russischen Lebensmittelmarkt einmal genauer anzuschauen und kommt zum Schluss: Die „Helden jenseits des Urals“ verändern sich in rasantem Tempo.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / JEAN-FRANCOIS MONIER / Stringer 

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