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Takeaway übernimmt die wichtigsten Lieferdienste in Bulgarien und Rumänien

Für 10,5 Millionen Euro sichert sich Takeaway die Mehrheit an den Liefer-Startups BGmenu und Oliviera. CEO Jitse Groen nennt Polen das Vorbild für die Länder.

Das Lieferdienst-Unternehmen Takeaway weitet sein Geschäft in Osteuropa aus. Wie das Startup am heutigen Freitag mitteilte, hat es die Delivery-Services BGmenu in Bulgarien und Oliveira in Rumänien übernommen. BGmenu ist nach Angaben von Takeaway mit Blick auf die Zahl der Bestellungen der größte Essenslieferdienst des Landes. Oliveira wird in der Mitteilung als eines der größten Liefer-Plattformen beschrieben.

„Mit der Ak­qui­si­ti­on fügen wir schnell wachsende Online-Food-Liefermärkte mit beträchtlicher Bevölkerungszahl (...) hinzu“, sagte Takeaway-Gründer und CEO Jitse Groen zu dem Geschäft. „Wir wollen in diesen Ländern die gleich Strategie anwenden, die uns schon enormes Wachstum in Polen gebracht hat.“ Dort ist Takeaway mit dem Lieferdienst Pyszne vertreten und laut den Worten von Groen Marktführer. Für die jüngste Übernahme muss Takeaway nach eigenen Angaben 10,5 Millionen Euro zahlen. Das Unternehmen kündigte zudem an, massiv in Bulgarien und Rumänien investieren zu wollen. 

Die Unternehmensgruppe Takeaway versammelt unter ihrem Dach eine Reihe der größten Lieferdienste Europas. In Deutschland gehört Lieferando zu dem Unternehmen, das sich selbst als Marktführer in diesem Bereich sieht. Dessen Konkurrent Delivery Hero (Foodora, Pizza.de) reklamiert diese Position allerdings ebenfalls für sich. 

Zur internationalen Expansion seines Unternehmens hatte Jitse Groen im Interview mit NGIN Food erst vor wenigen Wochen gesagt, Takeaway sei „bei der Auswahl der Länder eher selektiv“. „Es gibt zur Zeit weltweit nur drei Länder, in denen man mit Essenslieferung viel Geld verdient: Großbritannien, USA und Holland“, führte er weiter aus. „In einer begrenzten Zahl von anderen Ländern ist das auch möglich, wie zum Beispiel in Deutschland, Polen, der Türkei und in Brasilien.“ Es sieht so aus, als hätte Groen nun auch in Bulgarien und Rumänien Potential entdeckt. 

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Bild: Getty Images / Tony C French

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