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Takeaway, Marley Spoon, Delivery Hero – das sind die Food-News der Woche

Die ersten Food-Startups veröffentlichen ihre Halbjahreszahlen und die Lieferando-Mutter übernimmt den nächsten Konkurrenten.

Liebe NGIN-Food-Leserin, lieber Leser,

der niederländische Essenslieferdienst Takeaway, der in Deutschland unter der Marke Lieferando agiert, hat das britische Portal Just Eat übernommen. Die Aktionäre von Just Eat bekommen demnach Anteile von Takeaway im Wert von 5,5 Milliarden Euro. Außerdem hat Takeaway in dieser Woche die ersten Kennzahlen nach dem Kauf des Deutschlandgeschäfts von Delivery Hero veröffentlicht. Wie sich die Übernahme auf die Finanzen ausgewirkt hat, kannst du hier nachlesen.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Bitburger und Gerolsteiner investieren in Share: In einer aktuellen Runde sammelte der Anbieter von Wasser, Riegeln und Seife neues Kapital ein. Wie viel Geld die Venture-Firmen gaben, erfährst du hier.

Delivery Hero verdoppelt seinen Umsatz: Rund 582 Millionen Euro erwirtschaftete der Essenslieferdienst von Januar bis Juni diesen Jahres. In Europa nimmt Delivery Hero im Vergleich zu anderen Regionen deutlich weniger ein. Mehr dazu hier.

Mehr Umsatz, aber hohe Verluste bei Marley SpoonDie Erlöse des Kochboxenanbieters lagen im ersten Halbjahr bei 61 Millionen Euro. Dem gegenüber steht ein Verlust von 17 Millionen Euro. Wo Marley Spoon erstmals profitabel arbeitet, liest du hier.

Beyond Meat vervierfacht UmsatzNach dem fulminanten Börsengang legte der US-Hersteller veganer Burger erstmals Zahlen vor. Im Vergleich zum Quartal zuvor konnte er seinen Umsatz vervierfachen. Warum dennoch der Aktienkurs einbrach, steht hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Uber bietet in einigen europäischen Ländern bereits den Essenslieferdienst Uber Eats an. Bald könnte auch ein Lieferservice für Wocheneinkäufe folgen, so Bloomberg. Das US-Unternehmen soll laut Bloomberg schon Gespräche mit verschiedenen Ketten in Europa führen, darunter die britische Firma Sainsbury. Ob das Angebot auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt.

Lese-Tipp: Ja, es kann vorkommen, dass Kuriere von Deliveroo und Lieferando auch mal einen Happen vom bestellten Essen klauen, schreibt das Online-Magazin Mashable. Das will zumindest eine US-Umfrage herausgefunden haben. Demnach gaben 28 Prozent von 500 befragten Fahrern an, ihren Kunden schon einmal etwas weggegessen zu haben.

Das war's für diese Woche – am kommenden Freitag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Andia / Getty Images

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