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Takeaway setzt nach 135-Millionen-Kauf verstärkt auf B2B

Die Lieferando-Mutter will künftig mehr Unternehmen mit Essen beliefern. Dafür hat Takeaway das Startup 10bis aus Israel gekauft.

Takeaway richtet sich überwiegend an Privatkunden, das soll sich nach der Übername von 10bis jetzt ändern. Für 135 Millionen Euro übernimmt der niederländische Konzern den israelischen Lieferservice, dessen Fokus auf B2B liegt. Der Kauf soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres abgeschlossen sein.

Die neu erworbene Essensplattform mit Sitz in Tel Aviv wurde 2010 von Tamir Carmel gegründet. Firmen können die 10bis-Plattform in ihr bestehendes HR- und Accounting-System integrieren. Anschließend können Mitarbeiter mit der 10bis-App oder -Karte bei einem der 5.000 angeschlossenen Partnerrestaurants ihr Mittagessen bestellen.

Im vergangenen Jahr soll 10bis mehr als 15 Millionen Bestellungen im Wert von 140 Millionen Euro bearbeitet haben. Damit erwirtschaftete das Startup nach eigenen Angaben über 13 Millionen Euro und machte einen Gewinn von knapp sechs Millionen Euro. Im Mai 2016 sammelte das Unternehmen aus Tel Aviv Geld in unbekannter Höhe von der US-Investmentbank TA Associates ein.

Einen Monat vor der 10bis-Übernahme schlug Takeaway bereits bei dem Schweizer Lieferdienst Foodarena zu.

Bild: Takeaway

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