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Takeaway, Delivery Hero, Just Eat – das sind die Food-News der Woche

Drei große Lieferdienste legten in dieser Woche ihre Zahlen vor. Gewachsen sind sie alle, doch manche Ankündigung sorgte umgehend für sinkende Aktienkurse.

Lieber NGIN-Food-Leser,

wenige Tage bevor die Lieferando-Mutter Takeaway ihren Geschäftsbericht über das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht hat, gab der niederländische Konzern die Übernahme des israelischen Startups 10bis bekannt. Das Besondere dabei: Takeaway mischt somit erstmals im B2B-Geschäft mit. Die Essenslieferung für Unternehmen soll den steigenden Umsatz weiter befeuern.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Delivery Hero vorerst nicht profitabel: Der Berliner Lieferdienst konnte seine Umsätze in der ersten Jahreshälfte 2018 zwar deutlich steigern, die angepeilte Gewinnschwelle sei Ende des Jahres aber nicht mehr realistisch. Das Startup hatte noch weitere Neuigkeiten parat, das den Aktienkurs zum Einbrechen brachte. Warum, erfährst du hier.

Peter Thiel investiert in In-Vitro-Hundefutter: Der Starinvestor hat sich an dem kalifornischen Jungunternehmen Wild Earth beteiligt. Das Tierfutter-Startup züchtet Laborfleisch aus Mäusezellen. Wie hoch die Summe war, kannst du hier nachlesen.

Aktie von Just Eat sinkt ab: Auch der britische Lieferdienst hob seine  Umsatzprognose für 2018 an und kündigte weitere Investitionen an. Doch ähnlich wie bei Delivery Hero waren die Anleger nicht begeistert: An der Börse kam die Mitteilung nicht gut an. Mehr dazu hier.

Domino's Pizza setzt auf neues Bestell-Tool: Weil die Fast-Food-Kette in Deutschland massiv expandieren will, soll der Bestellvorgang angepasst werden. Eine Option ist Voiceordering mit Gadgets wie Amazons Alexa. Mehr dazu gibt's hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Am 4. September startet die neue Staffel der TV-Show Die Höhle der Löwen. Die Jury hat in dieser Woche schon erste Facts verraten: Es fließt viel mehr Geld und auch Food-Startups kommen in den zwölf Episoden nicht zu kurz. Mit dabei sind unter anderem Smicies und Spooning Cookie Dough.

Lesetipp: Nur die Hälfte aller Australier hat schon einmal Kängurufleisch gegessen, obwohl das Lebensmittel dort in jedem Supermarkt erhältlich ist. Im Ausland ist die Hemmschwelle geringer, schreibt das Handelsblatt. In der EU gilt Deutschland als beliebter Abnehmer. Hier wird das Fleisch aus Down Under im Vergleich zu Schwein, Geflügel und Rind aus der Masthaltung als umweltfreundliche Alternative gesehen. Tierschützer finden das kritisch.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Westend61 / Getty Images 

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