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Warum jetzt die beste Zeit ist, ein Fitnessfood-Startup zu gründen

Der Absatz von Sportlernahrung wie Eiweißshakes und Proteinriegel im Offline-Handel steigt. Diätmittel werden hingegen immer unbeliebter.

Wollen die Deutschen fitter werden? Das könnte man zumindest aus den gestiegenen Absätzen von Sportlernahrung ablesen. Im Jahr 2017 gingen 18 Prozent mehr Eiweißshakes und Proteinriegel über die Ladentheken als im Jahr zuvor, so eine Studie der Marktforschungsagentur Nielsen. Rund 156 Millionen Euro haben die Deutschen dafür ausgegeben – nur in stationären Supermärkten und Drogerien. Die Verkaufsmengen der Onlineshops sind hier nicht mit eingerechnet. Besonders beliebt sind Riegel, gefolgt von Getränken und Pulvern. 

Startups, die erfolgreich Fitnessnahrung verkaufen sind beispielsweise Hej Nutrition und Foodspring. Die 2013 gegründeten Unternehmen setzen mit ihren Produkten mittlerweile Millionen um: Hej sammelte 2017 rund fünf Millionen Euro Erlöse ein, Foodspring einen höheren achtstelligen Betrag. Beide sind jedoch vor allem im Onlinehandel aktiv. Auch das Startup Pumperlgsund ist erfolgreich mit seinem Eiweiß-Shake. Nach seinem Auftritt bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ Ende 2017 konnte das junge Unternehmen seinen Umsatz auf mehr als zwei Millionen steigern.

Die Deutschen packen vermehrt Sportlernahrung in ihre Einkaufswagen, weil sie einen körperbewussten und gesunden Lebensstil anstreben, so ein Nielsen-Experte. Die Absätze von Diätmitteln wie Abnehm-Shakes sind gleichzeitig um sieben Prozent gesunken. Die Bundesbürger verbringen der Studie zufolge täglich etwa vier Minuten mit Fitness-Apps oder ähnlichen Webseiten wie 8fit und Runtastic

 

Bild: Chris Marxen | Headshots-Berlin.de

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