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Neue Rocket-Beteiligung DiscoEat startet mit Restaurantplattform

Das Berliner App-Startup DiscoEat wurde im April von ehemaligen Rocket-Mitarbeitern gegründet. Die Firmenschmiede ist direkt als Investor eingestiegen.

Auch wenn es der Name DiscoEat vermuten lässt, mit Disco und Party hat das neue Rocket-Venture nichts zu tun. DiscoEat ist eine Plattform, auf der Kunden Restaurants in der Nähe entdecken und direkt Tische reservieren können. Der Clou dabei: Das Startup fokussiert sich auf Uhrzeiten, zu denen die Restaurants wenig frequentiert sind, beispielsweise 11 Uhr oder 21 Uhr. Buchen Nutzer einen Tisch für diese Zeit, bekommen sie bis zu 50 Prozent Rabatt auf die Gerichte. 

Anders als die Reservierungsplattformen Quandoo oder OpenTable wird DiscoEat allerdings nicht auf den Webseiten der Partnerrestaurants eingebunden. Das Startup will gezielt Leute ansprechen, die mithilfe der App neue Restaurants testen und nicht nur billig essen wollen.

Wie viel Rabatt die Restaurants wann geben, ist ihnen größtenteils selbst überlassen. DiscoEat stellt den teilnehmenden Restaurants eine monatliche Gebühr in Rechnung und verlangt eine Provision pro Gast. Hinter dem Startup stecken die zwei ehemaligen Foodpanda-Manager Moritz Heininger (32) und Nicolo Luti (32) sowie Szymon Madzielewski (35), der vorher CTO bei der Vergleichsplattform Compado war.

DiscoEat will im November launchen

So wird die DiscoEat-App aussehen

Heininger, Luti und Madzielewski haben DiscoEat im April 2018 in Berlin gegründet. Im August stiegen die Samwer-Brüder mit Global Founders Capital und zwei Rocket-Gesellschaften als Finanzinvestoren ein. Wie hoch die Runde war, wollen die Gründer nicht sagen. Den Berlinern gehören nun zwar rund 21 Prozent, im Board sitzen GFC und Rocket Internet allerdings nicht, so Heininger. Aktuell arbeiten 20 Angestellte an der App.

Im November soll die App gelauncht werden. In welchen Städten und Ländern die Plattform dann verfügbar sein wird, verrät das Startup nicht. Auf der Website hat das Startup jedoch offene Stellen für mehrere deutsche Städte sowie London, Zürich, Chicago, New York und San Francisco ausgeschrieben.

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Bild: d3sign / Getty Images

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