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Neuer Besitzer steckte nach dem Kauf Millionen in Quandoo

Die Plattform für Restaurant-Reservierungen ging 2015 für 200 Millionen Euro an ein japanisches Unternehmen. Das musste seitdem viel Kapital nachschießen.

Die Berliner Restaurant-Buchungsplattform Quandoo gehört seit 2015 zum japanischen Unternehmen Recruit Holdings. Wie Deutsche Startups nun im aktuellsten Jahresabschluss von Quandoo entdeckte, steckte Recruit im Geschäftsjahr 2017 über eine Kapitalerhöhung 24 Millionen Euro in seinen Zukauf. Unterm Strich habe Recruit für den Aufbau von Quandoo schon knapp 52 Millionen Euro gezahlt, wie es in dem Medienbericht heißt. 

Quandoos Rohergebnis stieg laut Jahresabschluss von knapp 4,6 Millionen (2016) auf 10,6 Millionen Euro. Gleichzeitig blieb der Jahresfehlbetrag hoch: Er betrug 2017 minus 13,7 Millionen, 2016 waren es minus 13,4 Millionen Euro gewesen. Auch das negative Ebitda verschlechterte sich um zwei Millionen auf 11 Millionen Euro. 

Quandoo wurde von mehreren Ex-Groupon-Managern mitgegründet: Philipp Magin und Daniel Glasner verließen das Couponing-Unternehmen im Sommer 2012 und starteten im Herbst des selben Jahres zusammen mit drei weiteren Gründern, Ronny Lange, Sebastian Moser und Tim-Hendrik Meyer, den lokalen Unternehmensmarktplatz eCabo. 2013 nannten sie eCabo dann in Quandoo um. Magin, Lange, Moser und Meyer schieden 2017 aus der Geschäftsführung aus. Heute sind Glen Drury und Ryo Haruyama Geschäftsführer. 

Bild: Getty Images / Hollie Fernand

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