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Popcornloop, Metro, Foodora – das sind die Food-News der Woche

Ein DHDL-Gründer kauft sein Startup aus der Insolvenz, Metro startet einen Accelerator mit Target und Foodora tauscht seine Geschäftsführung aus.

Lieber NGIN-Food-Leser,

vor drei Jahren investierten die TV-Juroren Judith Williams und Vural Öger in das Startup Popcornloop. 2017 fing es an zu kriseln, im Mai dieses Jahres musste der Gründer Murat Akbulut Insolvenz anmelden. Nun habe er sich Geld von Freunden geliehen und Assets aus seiner insolventen Firma herausgekauft, so der Popcornloop-CEO gegenüber NGIN Food. Der Unternehmer will sein Startup ohne Investoren weiterführen. Mehr über den Neuanfang liest du hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Ermittlungen gegen Sleep.Ink und Braineffect: Die Berliner Startups verkaufen Schlafmittel, die das Hormon Melatonin enthalten – frei verfügbar im Handel. Die Bundesbehörden stufen solche Produkte allerdings als verschreibungspflichtig ein. Daher laufen gegen die Unternehmen Verfahren. Die ganze Story liest du hier.

Neuer Accelerator von Metro und Target: Der Düsseldorfer Großhändler und die US-Supermarktkette wollen Startups in einem gemeinsamen Programm fördern. An welche Unternehmen sich der Accelerator richtet und welche finanzielle Unterstützung winkt, haben wir hier zusammengefasst.

Strafanzeigen gegen von FloerkeDer Bonner Modehändler kämpft seit zwei Monaten mit Lieferschwierigkeiten, nachdem es sein Angebot um billige Spirituosen ergänzt hat. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Gründer David Schirrmacher. Mehr dazu gibt's hier.

Foodora tauscht Management aus: Der ehemalige CEO Emanuel Pallua hat beschlossen, sein Lieferstartup zu verlassen. Pallua war der letzte der fünf Gründer, der noch im Unternehmen tätig war. Der neue Foodora-Chef kommt aus den eigenen Reihen. Warum Pallua gegangen ist, liest du hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Amazon will sein kassenloses Supermarktsystem auf größere Ladenflächen ausweiten, wie das Newsportal Internet World berichtet. Die ersten sieben Amazon-Go-Geschäfte in den USA sind eher klein und haben eine eingeschränkte Warenauswahl. Die Technologie könnte auch für Whole Foods attraktiv sein.

Lesetipp: Nicht nur Mode- und Kosmetikmarken passen ihre Produkte an das Geschlecht des Nutzer an. Mittlerweile gibt es auch Lebensmittel, deren Zusammensetzung speziell auf die Ernährung von Frauen und Männern abgestimmt sind, beispielsweise Müsli oder Bier. Aber wer braucht eigentlich Gender Food, fragt das Handelsblatt.

Das war's für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Popcornloop  

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