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PepsiCo schluckt Sodastream für 2,8 Milliarden Euro

Der Wassersprudler für zuhause hat sich auch in Deutschland durchgesetzt. Nun wird er wohl bald dem weltgrößten Getränkehersteller gehören.

Der weltweit führende Getränkekonzern PepsiCo will den israelischen Wassersprudler-Hersteller Sodastream schlucken. Der amerikanische Getränke- und Lebensmittelkonzern blättert dafür umgerechnet 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch, wie der Coca Cola-Rivale am Montag mitteilte. Die Führungsspitzen beider Konzerne hätten der Übernahme bereits zugestimmt. Demnach bietet PepsiCo den Aktionären 144 Dollar (125,78 Euro) je Aktie. Das wäre ein Aufschlag von mehr als 30 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage.

PepsiCo mit seinen Marken wie Pepsi-Cola, Gatorade, Tropicana, Frito-Lay oder Quaker setzte 2017 in über 200 Ländern rund 63 Milliarden Dollar um. Sodastream erlöste zuletzt 543 Millionen Dollar und sieht sich als weltweit größten Anbieter und Händler von Sprudlersystemen für den Heimgebrauch. Das Unternehmen stellt Geräte her, mit denen Leitungswasser aufgesprudelt werden kann und bietet damit eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu Getränken in Flaschen und Dosen. 

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Tom Albold leitet den deutschsprachigen Markt von PepsiCo. NGIN Food erzählt er, warum er eher an regionale Anbieter als Amazon glaubt und wie digital seine Firma ist.

In Deutschland kam der erste Wassersprudler von Sodastream im Jahr 1994 auf den Markt. Zwanzig Jahre geriet das Unternehmen in die Kritik, weil es die Geräte im von Israel besetzten Westjordanland herstellen ließ. Kurze Zeit darauf verlegte das Unternehmen seine Produktion nach Israel. 

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Bild: Getty Images / Craig Barritt / Stringer

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