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Ist ihr Zucker-Startup den TV-Löwen 200.000 Euro wert?

Die Gründerin von Guatavita hat kolumbianische Wurzeln. Seit drei Jahren verkauft Anna Elisabeth Segovia natürlichen Rohrzucker aus dem Heimatland ihrer Familie.

Zucker ist nicht gleich Zucker. In Lateinamerika stellen Bauern ein Süßungsmittel aus Zuckerrohr her, das etwas anders aussieht als der hierzulande handelsübliche, kristalline Zucker. Damit handelt das 2016 gestartete Frankfurter Startup Meisel Fine Goods GmbH. Es vertreibt den Zucker unter dem Namen Guatavita, vorher hieß das Produkt De Caña. 

Die sogenannte Panela ist eingekochter Zuckerrohrsaft, der anschließend kalt geschlagen wird, bis er pulverisiert. Der Süßstoff wird von Hand hergestellt und nicht raffiniert wie industrieller Zucker. Panela schmeckt leicht nach Karamell und ist braun.

Guatavita verkauft seine 125-Gramm-Dosen im Onlineshop und im Einzelhandel für rund fünf Euro. Gründerin Segovia habe für ihre Firma einen Bankkredit über 100.000 Euro aufgenommen, sagt sie, aber keine Investoren an Bord. Vor der Gründung habe sie unter anderem im Marketing von Samsung gearbeitet. Segovias Eltern stammten aus Kolumbien, daher beziehe sie den bio-zertifizierten Vollrohrzucker auch von kolumbianischen Kleinbauern.

Um ihr Startup auszubauen, bittet die Guatavita-Gründerin in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ um ein Investment von 200.000 Euro. Für die Summe würde Segovia 25 Prozent ihres Unternehmens abgeben.

Bild: Guatavita/ Javier LaRota

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