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NuruCoffee, Pret A Manger, Delivery Hero – das sind die Food-News der Woche

Das deutsche Model Sara Nuru macht jetzt Kaffee, Pret A Manger kommt nach Deutschland und Delivery Hero veröffentlicht Quartalszahlen.

Lieber NGIN-Food-Leser,

vor neun Jahren war Sara Nuru noch Heidis Mädchen. Heute ist die Gewinnerin von Germany's Next Topmodel Food-Gründerin und führt gemeinsam mit ihrer Schwester Sali ein Kaffee-Startup. Mit NuruCoffee wollen die beiden äthiopische Kleinbauern unterstützen, indem sie deren Kaffee verkaufen. Mithilfe der Einnahmen finanzieren sie Frauenprojekte in dem ostafrikanischen Land. Welche Hürden Sara Nuru auf dem Weg vom Model zur Gründerin überwinden musste, hat sie uns im Videointerview verraten.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Pret A Manger in Berlin: Es ist soweit! Die beliebte britische Sandwich-Kette Pret A Manger eröffnet ihre erste Filiale in Deutschland – im Berliner Hauptbahnhof. Wann, kannst Du hier nachlesen.

Kale&Me will in den Einzelhandel: Auf dem NGIN Food Dinner berichtete Mitgründer Annemarie Heyl von den Offline-Plänen des Startups. Die Saftkuren von Kale&Me waren bisher überwiegend im Onlineshop erhältlich. Wie das Unternehmen seine Getränke an den Einzelhandel anpassen will, erzählt Heyl im Videointerview.

Delivery Hero erreicht Umsatzsprung: Die Lieferplattform bearbeitet mittlerweile eine Million Bestellungen pro Tag. Zu Jahresbeginn setzte Delivery Hero 47 Prozent mehr um als noch im ersten Quartal 2017. Mehr Zahlen aus dem Quartalsbericht findest Du hier.

Nestlé übernimmt Starbucks-Anteile: Erst Kaffee-Startups, dann Konzerne. Mehr als sieben Milliarden Dollar hat der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé ausgegeben, um die weltweiten Vermarktungsrechte an Starbucks zu bekommen. Mehr dazu hier.

Was Du sonst noch wissen solltest: Marktforschern der amerikanischen Supermarktkette Albertsons zufolge wünschen sich 80 Prozent aller US-Bürger, Kochboxen auch im Supermarkt kaufen zu können. In den Staaten sind einige Anbieter von Rezepteboxen mittlerweile auch im Einzelhandel vertreten. Lidl verkauft seine Kochzauber-Boxen ebenfalls offline. Startups geben viel Geld für Werbung aus, dabei sei der Einzelhandel viel effektiver, so das Magazin Food Dive.

Lesetipp: Vor einem Berliner Supermarkt versammelten sich letzte Woche Aktivisten, um den kompletten Plastikmüll ihrer gerade eingekauften Lebensmitteln zu entfernen. Der Flashmob sei eine „Plastic Attac“ von Umweltorganisationen gewesen, um gegen den anfallenden Müll im Einzelhandel zu protestieren, schreibt die taz.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: NuruCoffee 

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