Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Netto, Takeaway, QVC – das sind die Food-News der Woche

Im Film „The Founder“ war das Franchise-Geschäft mit Michael Keaton (auf dem Plakat) für John Lynch (vorne) keine gute Idee.

Neue Digitalchefs bei zwei Discountern, Delivery Hero zieht sich aus der Schweiz zurück und ein Teleshopping-Sender sucht die Nähe zu Food-Startups.

Lieber NGIN-Food-Leser,

Michael Keaton spielt im Kinofilm „The Founder“ den Albtraum eines jeden Gründers. Skrupellos nutzt er als Franchisenehmer das Konzept einer beliebten Burger-Bude in den 1950ern aus und macht aus dem liebevollen Familienbetrieb eine seelenlose Kette. Es soll die Geschichte von McDonalds sein. Auch heute überlegen sich viele Food-Startups, ob Franchising für sie ein guter Weg ist, um zu wachsen. Unsere Redakteurin Lisa hat das Für und Wider aufgeschrieben und Gründer nach ihren Erfahrungen gefragt.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Neue Digitalchefs bei Netto und Lidl: Bei den Discountern gab es in den vergangenen Tagen Bewegung im Online-Geschäft. Netto setzte Philipp Götting als Head of Digital ein und soll zudem an einer Ausweitung des bislang sehr überschaubaren Angebots im Internet arbeiten. Götting war bis April 2017 in derselben Position bei Lidl tätig. Auch die Neckarsulmer haben mit Marcus Rodermann jüngst einen neuen E-Commerce-Chef präsentiert.

Delivery Hero verkauft Foodarena an Takeaway: Das Berliner Lieferstartup zieht sich aus der Schweiz zurück. Die dortige Plattform Foodarena hat Delivery Hero an den Konkurrenten Takeaway abgestoßen. Alle Details zu dem Deal findest du hier.

Was werden wir 2019 essen?  Hanni Rützler erforscht seit mehr als 20 Jahren Essgewohnheiten und Trends. Im Interview mit NGIN Food erklärt sie, was im nächsten Jahr auf den Tellern landen wird – und was nicht.

Wie Teleshopping von Food-Startups profitiert: Teleshopping gilt als Berieselung für Hausfrauen. Der Sender QVC versucht, nun mit Hilfe von Startups sein Image zu verjüngen. Besonders das Thema Food kommt gut an. Unser Redakteur Thorsten hat analysiert, welche Chancen die Zusammenarbeit bietet.

Was du sonst noch wissen solltest: Dass die Wegwerf-Becher von Kaffee-To-Go ein Umweltproblem sind, ist allgemein anerkennt. Viele Gemeinden und Startups versuchen, dem mit Pfandsystemen beizukommen. Eine Bremer Bäckerei-Kette hat nun einen Kaffeebecher ganz ohne Kunststoff vorgestellt. Er wird aus Sonnenblumenschalen, einem Abfallprodukt der Sonnenblumenöl-Produktion, hergestellt.

Lesetipp: Der Tagesspiegel ist dem Ursprung des Trends zur regionalen Küche auf den Grund gegangen – und beim Noma in Kopenhagen gelandet. Der Text zeichnet nach, wie die Innovationen des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants den Boden gelegt haben für Food-Startups, die heute Erfolge feiern.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images /  Jesse Grant / Stringer  

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