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Mit Grillkohle aus deutschem Holz gegen die Regenwaldrodung

Nero produziert Grillkohle aus heimischem Holz. Damit wollen die Gründer vor allem der Umwelt etwas Gutes tun. Jetzt hoffen sie auf das Geld der TV-Löwen.

250.000 Tonnen Grillkohle verbrennen die Deutschen jedes Jahr. Was die Wenigsten wissen: In fast der Hälfte aller Grillkohlen, die es in Supermärkten zu kaufen gibt, steckt Tropenholz, wie eine aktuelle Studie zeigt. 

Die Augsburger Aaron Armah und Jakob Hemmers wollen gegen die Abholzung des Regenwalds vorgehen – zumindest in kleinem Stil. Mit ihrem Startup Nero produzieren sie seit 2017 Grillkohle, für die Unternehmensangaben zufolge ausschließlich Bäume in heimischen Öko-Wäldern gefällt werden. Ein Werk in Frankreich verarbeitet das Holz zu Kohle. Für 6,99 Euro pro 2,5-Kilo-Sack ist die Grillkohle den Gründern zufolge in derzeit 700 Geschäften in Deutschland erhältlich, darunter bei Obi und der Bio-Kette Denn’s.

Nero ist nicht allein auf dem Markt. Grillkohle aus deutschem Holz stellt auch das Unternehmen Profagus her, eine weitere ökologische Alternative bietet das Startup Maister: Es verkauft Brennmaterial aus Maiskolben. Anders als bei den Wettbewerbern gibt es bei Nero neben Grillkohle auch Zubehör wie Grillzangen oder Saucen.

Weil das Geschäft bisher nur langsam wächst, brauchen Armah und Hemmers ein Investment. In der heutigen Folge „Die Höhle der Löwen“ werben sie daher um 100.000 Euro, dafür würden sie zehn Prozent der Unternehmensanteile abgeben. 

Grillkohle aus Mais? Ein Berliner Startup verkauft genau das bei Rewe und Edeka

Maister aus Berlin produziert Grillkohle aus Maiskolben – für die Gründer eine umweltfreundliche Alternative zu Holzkohle. Edeka und Rewe haben sie überzeugt.

Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

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