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Mymuesli schließt fast die Hälfte seiner Läden

Der Müslihändler aus Passau hatte in den vergangenen Jahren immer mehr eigene Geschäfte eröffnet. Nun ändert Mymuesli seine Vertriebsstrategie offenbar wieder.

Die Passauer Firma Mymuesli schraubt ihr Offline-Geschäft zurück. In den vergangenen Monaten schloss der Müslihändler rund 20 seiner 50 stationären Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie die Lebensmittel-Zeitung schreibt. Weitere Schließungen seien zu erwarten, so Gründer Max Wittrock zum Magazin.

Als Grund für die Schließungen nennt Wittrock einen Kundenrückgang. Statt vielen kleinen wolle man künftig auf wenige große Läden setzen. Dort will Mymuesli nicht nur seine Flocken-Mischungen verkaufen, sondern auch Kaffee und Müsli servieren. Einen ersten Laden dieser Art gibt es bereits am Münchner Viktualienmarkt.

Wittrock gründete Mymuesli 2007 mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss als Onlineshop für individuell zusammenstellbares Müsli. Später verkauften sie auch fertige Mischungen in Supermärkten, 2009 begannen sie zudem mit der Eröffnung eigener stationärer Geschäfte. Obwohl der Umsatz aus einem großen Teil der eigenen Läden nun wegfällt, sagt Wittrock, dass seine Firma zahlenmäßig „voll im Plan“ liege. Zuletzt hatte Mymuesli Anfang dieses Jahres Zahlen vorgelegt. Demnach setzte das Unternehmen 2016 51,1 Millionen Euro um.

3.500 Euro zum Start – und andere Zahlen zu Mymuesli

Kaum fremdes Geld, hunderte Mitarbeiter: Der Müsli-Verkäufer Mymuesli gilt in der deutschen Startupszene als Vorbild. Sieben Fakten zur Geschichte.

Bild: Mymuesli

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