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Millionen-Investment für Essensmarken-App Lunchio

Das Berliner Startup Lunchio hat frisches Geld in siebenstelliger Höhe eingesammelt. Über die App können Angestellte für bis zu 100 Euro im Monat steuerfrei mittagessen.

Essensmarken auf Papierschnipseln waren gestern. Verschiedene Startups bieten mittlerweile Lösungen, bei denen Mitarbeiter ihre Lunch-Rechnungen einfach mit dem Handy abfotografieren und über eine App einreichen können. Eines dieser Startups ist Lunchio, das gerade eine siebenstellige Finanzierungsrunde bekannt gegeben hat. 

Investiert haben in der Series A der von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagte VC-Fonds Kreativwirtschaft, das Verlags- und Medienhaus Müller Medien und MGO Digital Ventures. Das Metro-Unternehmen HORECA.digital und Dr. Max Iann Invest haben ebenfalls erneut Geld in Lunchio gesteckt. Die genaue Summe wollte Co-Founder Deniz Caglayan auf Nachfrage von NGIN Food allerdings nicht nennen. In zwei früheren Runden hat das Berliner Startup bereits rund eine Million Euro eingesammelt. 

Das Kapital will die junge Firma vor allem für die Kundenakquise und die Weiterentwicklung der App nutzen. Hunderte Firmenkunden nutzen den Service nach eigenen Angaben bereits, darunter Orderbird und die Springer-Beteiligung Visual Meta. Gegründet wurde Lunchio 2015 von Caglayan, Dennis Ortmann, Jan Christian Saupe und Sebastian Blautzik im Ruhrgebiet. Mittlerweile beschäftigt das Startup 20 Mitarbeiter. 

Die größte Konkurrenz sieht COO Caglayan in Papiermarken, die seit Jahrzehnten in Unternehmen verteilt werden. Digitale Services wie die App Lunchit des Münchner Startups Spendit würden dagegen helfen, den Markt aufzubauen. Das 2014 gegründete Unternehmen Spendit zählt derzeit mehr als 2.000 Firmenkunden und konnte seinen Umsatz in den ersten zwei Jahren um etwa 350 Prozent steigern. Allein in der Series A bekam Spendit zwei Millionen Euro.

Bild: Lunchio

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