Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Millioneninvestment für Flasche mit Fake-Geschmack

Vor vier Wochen ging Air Up an den Markt und steht kurz vor der ersten Umsatzmillion. Um das Marketing anzukurbeln, gab es nun Kapital für das Münchner Startup.

Drei Jahre hat das Münchener Startup Air Up an seiner Trinkflasche gearbeitet. Ralf Dümmel und Frank Thelen haben gemeinsam in das Aromasystem investiert. Nun gab es eine zweite Seed-Finanzierung. Eine siebenstellige Summe haben Business Angels gegeben, darunter Stephan Huber, Chef des Pharmaunternehmens Denk Pharma und der Navvis-Gründer Felix Reinshagen. Die Investoren hätten Air Up mit einem Betrag im zweistelligen Millionenbereich bewertet, so das Startup. 

Das Geld wolle die Münchener Firma für Marketing und Produktentwicklung nutzen. Eine Aromakapsel im Mundstück „beduftet“ das Wasser in der Flasche, sodass beim Trinken Limetten- oder Maracuja-Aroma in die Nase strömt. So bilden sich Kunden ein, dass Wasser habe Geschmack.

Seit Anfang August ist die Air-Up-Flasche auf dem Markt. Das Produkt ist online und in 5.000 Supermärkten für rund 30 Euro erhältlich. Mitte September will das Startup nach eigenen Angaben die erste Umsatzmillion erreichen – also nach insgesamt sechs Wochen seit Handelsstart. Für das Gesamtjahr 2019 peile das Gründerteam Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz einen Umsatz von bis zu fünf Millionen Euro an.

Bild: Air Up

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