Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Metro, Trinkkiste und Rewe – das sind die Food-News der Woche

Metro enthüllt ihre geheimnisvolle Recruiting-Kampagne, das Liefer-Startup Trinkkiste kämpft mit Problemen und Rewe gibt Einblicke in seine Digital-Strategie.

Lieber NGIN-Food-Leser,

mysteriöse Plakate haben in den vergangenen Wochen auf die vermeintlich schlechten Arbeitsbedingungen in der Startup-Szene aufmerksam gemacht. #TakeTheExit war auf bunten Postern an Berliner Straßen und in Bahnhöfen zu lesen. Nun ist klar, wer dahinter steckt: Die Metro. Der Handelskonzern buhlt auf diese Weise unter der Marke Metronom nach Tech-Mitarbeitern für sein eigenes IT-Team. Doch unser Redakteur Caspar bezweifelt, dass die Metro wirklich der richtige Absender für eine solche Kampagne ist.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Krise beim Getränkedienst TrinkkisteVier Wochen lang hat das Berliner Startup keine Getränke ausgeliefert, ohne seine Kunden über Verzögerungen zu informieren. Derweil wurde der CEO ausgetauscht und das ursprüngliche Liefer-Konzept verworfen. Was war da los?

Millionen für Eismanufaktur aus Brandenburg: Bei IceGuerilla können Kunden ihr Wunsch-Eis online zusammenstellen und nach Hause liefern lassen. Jetzt hat das Beeskower Startup 5,9 Millionen Euro bekommen. Mehr dazu hier.

Rewe gegen die „Riesenkampfmaschine“ AmazonAuf der Jahrespressekonferenz präsentierte Rewe am Dienstag nicht nur seine Zahlen, sondern verriet auch einiges über sein ambitioniertes E-Commerce-Konzept. Jeff Bezos Internetkonzern schwebte wie ein Damoklesschwert über der Konferenz. Was Rewe vor hat, liest du hier.

Gerichtsbeschluss gegen Delivery HeroDer Berliner Lieferdienst muss seinen Aufsichtsrat mit sechs Arbeitnehmern aufstocken. Bisher bestand das Kontrollgremium nur aus Gesellschaftern – unrechtmäßig, wie ein Berliner Gericht entschieden hat. Wie sich Delivery Hero gegen den Beschluss wehren will, liest du hier.

„Der deutsche Food-Markt ist zu preissensibel“: In dieser Woche beantwortete Tom Albold, DACH-Chef des Getränke- und Snackkonzerns PepsiCo den „What's Cooking?“-Fragebogen. Darin erklärt er auch, warum Pepsi aus seiner Sicht kein Problem mit zu viel Zucker hat.

Was du sonst noch wissen solltest: Nach zehn Jahren Forschung entwickelte der Schweizer Schokoladenproduzent Barry Callebaut vergangenen Herbst erstmals eine rosafarbene Sorte aus der Ruby-Kakaobohne. Nestlé ist einer der ersten Abnehmer der Ruby-Schokolade und produziert daraus KitKat-Riegel in rosa. In Japan waren die Produkte sofort ausverkauft. Nun soll Rewe die Schokolade ab Mai in die Regale räumen, berichtet das Handelsblatt.

Lesetipp: Dass die Digitalisierung auch den stationären Handel umkrempeln wird, ist der Branche längst klar. Doch wie könnte das konkret aussehen? Welt hat einer Edeka-Filiale in Hamburg einen Besuch abgestattet, wo die Zukunft schon begonnen haben soll. Hier kommunizieren alle Mitarbeiter über ihre Uhren.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: AFP Contributor / Getty Images 

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