Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Der Metro-Chef, Otto, Iwice – das sind die Food-News der Woche

Olaf Koch ist seit 2009 bei Metro, seit 2012 ist er Vorstandsvorsitzender.

Olaf Koch im Interview, Otto\'s Burger siegt vor Gericht gegen das Versandhaus Otto und die Gründer des Protein-Eises Iwice sprechen über ihren Fuckup.

Lieber NGIN-Food-Leser,

die Metro-AG unterstützt mit ihrem Accelerator Startups und will die Digitalisierung nutzen, um näher an die Kunden zu kommen. So jedenfalls der Eindruck, den der Großhändler vermitteln will. Wir wollten genauer wissen, wie die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen wie GetNow läuft und auf welche Technologien der Konzern setzt. Metro-Chef Olaf Koch stand unserer Redakteurin Lisa im Interview mit NGIN Food Rede und Antwort.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Otto's Burger gewinnt gegen Otto: Das Versandhaus Otto hat das Startup Otto's Burger wegen seines Namens verklagt. Zu unrecht, wie das Gericht am Dienstag entschied. Otto's Burger darf seinen Namen behalten. Im Interview spricht der Gründer über das Urteil.

Umsatz von E-Food steigt deutlich an: Um rund 27 Prozent sind die Erlöse des Online-Handels mit Lebensmitteln im zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Das Wachstum zieht neue Regeln nach sich. Seit Juli gibt es aktuelle Bestimmungen, die die Kühlkette sichern sollen. Die Details findest du hier.

„Ich dachte mir: Alter, ihr Wichser“: Mit ihrem Startup Iwice wollten die Österreicher Johanna Köhler und Lukas Weinrich ein Protein-Eis für Sportler auf den Markt bringen. Doch schon am ersten Tag nach der Gründung begannen die Probleme. Mit unserem Redakteur Michel sprachen sie über ihr Fuckup.

Mit Gastro-Software zum Unicorn: Mit seiner jüngsten 115-Millionen-Finanzierungsrunde ist das US-Startup Toast nun 1,4 Milliarden Dollar wert. Wir haben uns einmal näher angeschaut, was das gehypte Unternehmen aus Boston so besonders macht.

Was du sonst noch wissen solltest: In einigen europäischen Ländern werden Energy-Drinks nicht mehr an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft. In Litauen ist das schon seit vier Jahren verboten, in Großbritannien haben sich viele Supermarktketten, auch Aldi und Lidl, dieses Verbot selbst auferlegt. Ab Oktober gilt es auch in den Niederlanden. In Deutschland steht Ähnliches nicht zur Debatte, wie Julia Klöckner dem Tagesspiegel sagte.

Lesetipp: Chile hat das strengste Lebensmittelkennzeichnungsgesetz der Welt. Nicht zu fettig, nicht zu viel Zucker – kein Land reguliert härter, was seine Bürger essen. In der Zeit hat der Politikwissenschaftler Tim Dorlach die Ernährungsgesetze analysiert. Und er diskutiert, was Deutschland davon lernen kann.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / PATRIK STOLLARZ / Staff  

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