Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Marley Spoon, Kukimi, Coa – das sind die Food-News der Woche

Börsenpläne einer Rocket-Beteiligung, neuer Investor im Insolvenzverfahren und 1,5 Millionen Crowd-Kapital für eine Restaurantkette.

Lieber NGIN-Food-Leser,

acht Monate nachdem die HelloFresh-Gründer die Glocke an der Frankfurter Börse geläutet haben, will auch der Berliner Konkurrent Marley Spoon nachlegen – allerdings in Sydney. Am 2. Juli will der Kochboxen-Versender seine Aktien in Australien anbieten. Umgerechnet rund 46 Millionen Euro will das Startup durch den IPO einnehmen, um sich mit etwa 130 Millionen Euro bewerten zu lassen. Warum sich Marley Spoon ausgerechnet für die australische Börse entschieden hat, liest du hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Kukimi saniert sich mit neuem Investor: Im Dezember 2016 musste das Diät-Startup Insolvenz anmelden. Im Frühjahr dieses Jahres hat sich ein neuer Kapitalgeber an Kukimi beteiligt, mit dessen Hilfe sich das Unternehmen weiterentwickeln will. Wer dahinter steckt, erfährst du hier.

Eine App zeigt, wer welches Essen ins Pentagon bestellt: Das US-Startup Ritual hat gerade ein 70-Millionen-Dollar-Funding bekommen. Vielleicht genügend Geld, um ein Datenschutzproblem zu lösen? Denn über die App kann jede beliebige Person nachvollziehen, welche Nutzer in welchem Restaurant ihr Essen bestellt haben. So lassen sich sogar Mittagspausen im US-Verteidigungsministerium zurückverfolgen.

1,5 Millionen Euro für Coa: Die Restaurantkette hat über das Crowdinvesting-Portal Kapilendo Geld für die Expansion und die Markenentwicklung eingesammelt. Coa verfolgt ein Gastro-Konzept mit asiatischen Gerichten, das jährlich rund eine Million Gäste anzieht. Mehr dazu hier.

BASF steckt Millionen in Agrar-Roboter-Startup: Der Chemiekonzern hat eine Zehn-Millionen-Finanzierungsrunde des Startups EcoRobotix angeführt. Die Schweizer haben eine Maschine entworfen, die Unkraut jätet. Mehr über den Deal findest du hier.

Lesetipp: Weil eine schwäbische Brennerei ihren Single Malt Whisky als Glen Buchenbach verkauft, klagt die Schottische Scotch-Vereinigung gegen den Hersteller. Aus ihrer Sicht denkt jeder, der das Wörtchen Glen hört, an den schottischen Whiskey. Der hat wiederum eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Nun wurde der Rechtsstreit an ein deutsches Gericht weitergegeben, wie Welt berichtet.

Schon gewusst? Der Berliner Kochboxen-Versender HelloFresh will seine Produkte auch im US-Einzelhandel verkaufen. Die Supermarktkette Ahold Delhaize will die Boxen in knapp 600 Läden in den Vereinigten Staaten ins Sortiment aufnehmen. Im Laufe des Jahres will HelloFresh mit noch mehr Handelsunternehmen kooperieren. Mehrere US-Konkurrenten bieten ihre Artikel bereits in Supermärkten an.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Marley Spoon 

Folge NGIN Food auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain