Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Lunchit, Katjes, Whole Foods – das sind die Food-News der Woche

Frische Millionen für die Mittagessen-App Lunchit, neue Pläne zur Digitalisierung im Ernährungsministerium und ein neuer Angstgegner für Amazons Bio-Supermarkt.

Lieber NGIN-Food-Leser,

über die App Lunchit können Angestellte bis zu 100 Euro im Monat für ihr Mittagessen sparen – und das steuerfrei. Einfach die Rechnung vom Lunch einscannen und auf Rückzahlung vom Arbeitgeber warten. So stellt sich das jedenfalls das Startup Spendit vor, das hinter den digitalen Essensmarken steckt. Für sein Konzept hat das Unternehmen nun vier Millionen Euro von Investoren und einer Bank bekommen hat. Was die Münchener Gründer mit dem Geld vorhaben, liest du hier.

Worüber wir sonst noch berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Was Julia Klöckner unter Digitalisierung versteht: In ihrer Antrittsrede stellte die neue Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft ihre Agenda für die kommenden Jahre vor. Ein Schlagwort hat es ihr offenbar besonders angetan: Precision Farming. Was CDU-Politikerin damit meint und wie sie sich eine digitalisierte Landwirtschaft vorstellt, erfährst du hier.

Katjes investiert in Startup von Sarah Michelle Gellar: Katjesgreenfood zählt nun ein weiteres US-Startup zu seinem Portfolio: Foodstirs. Gegründet wurde das Unternehmen, das hauptsächlich Bio-Backmischungen verkauft, von der Buffy-Darstellerin Sarah Michelle Gellar. Mehr dazu hier.

Whole Foods bekommt immer mehr Probleme: Seit der Übernahme durch Amazon vor einem halben Jahr gibt es bei der Bio-Supermarktkette immer wieder Schwierigkeiten. Zuletzt hat Whole Foods mehrere Mitarbeiter gekündigt. Währenddessen denken zwei der größten Konkurrenten, Target und Kroger, über eine Fusion nach. Hier kannst du nachlesen, was sich gerade auf dem US-Lebensmittelmarkt tut.

Ernährung tracken mit Zahn-Chip: Ingenieure aus den USA haben einen Sensor entwickelt, der erkennt, was der Nutzer gerade isst und welche Nährstoffe er aufnimmt. Der Clou: Der winzige Goldchip wird am Zahn befestigt. Wie das funktioniert und was das bringen soll, kannst du hier nachlesen.

Was du sonst noch wissen solltest: Dr. Oetker hat eine Tochtergesellschaft gegründet, die die Daten auswerten soll, die der Konzern mit seinen digitalen Geschäftsmodellen sammelt. Das berichtete zuerst die Lebensmittel Zeitung. Seit Anfang März ist das Unternehmen Oekter Analytics im Handelsregister eingetragen. Der Konzern will so den Rückstand mit Blick auf die Datenerhebung gegenüber dem Handel aufholen.

Hörtipp: Bilden Ernährungstrends einen Ersatz für die Familie, weil man dadurch neue Leute mit demselben Lebensstil kennenlernt? Im Podcast von WDR 5 Politikum spricht der Ernährungspsychologe Thomas Ellrott über Essen und Zugehörigkeit.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Daniel Zuchnik / Getty Images 

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