Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Lunchio, Rewe, DoorDash – das sind die Food-News der Woche

Eine Berliner Essensmarken-App erhält eine Millionen-Finanzierung, Rewe stellt die Weichen für die Zukunft und ein US-Lieferservice sammelt 500 Millionen US-Dollar ein.

Lieber NGIN-Food-Leser,

am Anfang eines jeden erfolgreichen Startups steht die Idee. Doch schon bald darauf stellt sich die Frage: Wie ist diese Idee zu finanzieren? Inzwischen haben zahlreiche Investoren junge Food-Unternehmen für sich entdeckt. Wir haben in dieser Woche recherchiert, welche VCs für Food-Startups am wichtigsten sind. Hier findest du eine Übersicht über die größten Player der Szene und in welche Startups sie bereits investiert haben.


Worüber wir sonst noch berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Lunchio erhält Millionen-Finanzierung: Die Berliner App Lunchio hat eine siebenstellige Finanzierung erhalten. Investiert haben unter anderem der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagte VC-Fonds Kreativwirtschaft, das Medienhaus Müller Medien und MGO Digital Ventures. Lukrativ ist die App auch für ihre Nutzer. Denn sie bietet die Möglichkeit, beim Mittagessen Geld zu sparen. Wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Wofür gibt Rewe sein Milliarden-Investment aus? Im Februar sammelte Rewe eine Milliarde Euro von Investoren ein. Nun zeichnet sich ab, welche digitalen Projekte davon profitieren. Der Abholservice wird ausgebaut, der Lieferservice verbessert und die Logistik modernisiert und digitalisiert. Unser Redakteur Thorsten hat zusammengefasst, was sich derzeit in dem Konzern tut.

DoorDash sammelt 535 Millionen Dollar ein: Auch in den USA hat ein Food-Startup einen gewaltigen Betrag erhalten: Über eine halbe Milliarde Dollar. Der Lieferdienst DoorDash wird mit dem neuen Investment mit 1,4 Milliarden Dollar bewertet – und ist damit das nächste Mitglied des Clubs der Unicorns. Hier kannst du nachlesen, wer alles in den Konkurrenten von Delivery Hero investiert hat.

Löst Qool Collect das Problem der letzten Meile? Eine der größten Herausforderungen für alle Lieferdienste ist die berüchtigte „letzte Meile“. Wie kann man sicherstellen, dass die Kühlkette auch bei der Übergabe an den Kunden gesichert ist? Das Münchener Startup Qool Collect hat einen neuen Ansatz entwickelt, der sogar händlerübergreifend funktioniert. Wie das funktioniert, steht hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Die Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch hat fünf der größten Online-Supermärkte in Deutschland getestet. Das Ergebnisse der Bestellungen bei Rewe, Amazon Fresh, Mytime, Bringmeister und AllyouneedFresh: Die Lieferung erfolgt meist pünktlich und in gutem Zustand. In anderen Punkten wie Herkunftsangaben, Datenschutz oder Verpackungsmüll haben die Shops laut Foodwatch allerdings Nachholbedarf. Die genauen Ergebnisse der Studie findest du hier.

Lesetipp: Craft Beer ist inzwischen so verbreitet, dass es kaum noch als Trend durchgeht. Doch noch gibt es gefühlt jede Woche wieder eine neue, in Eigenregie gebraute Biermarke. Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich selbst daran zu versuchen, ein Bier zu brauen, dem sei dieser Text ans Herz gelegt. Jan-Peter Wulf vom Nomyblog hat für Das Filter einen Bier-Brau-Kurs in Berlin besucht und seine Erlebnisse ausführlich aufgeschrieben.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Rewe 

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