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„Größere sechsstellige Summe“ für Berliner Startup Sirplus

Sirplus verkauft Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden. Damit überzeugten die Gründer nun drei Impact-Investoren und planen schon die erste Millionenrunde.

Das Thema Lebensmittelverschwendung hat mit der zunehmenden Sorge ums Klima ebenfalls an Bedeutung gewonnen. Das Startup Sirplus nimmt sich dem an und verkauft aussortierte Lebensmittel. Dennoch konnten die beiden Gründer Raphael Fellmer und Martin Schott keinen der Investoren in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ davon überzeugen, 700.000 Euro in sechs Prozent ihrer Firmenanteile zu investieren. Während der Ausstrahlung war ihnen allerdings längst klar, dass Benjamin Otto, Ecosia-Mitgründer Tim Schumacher und Wiwin-Gründer Matthias Willenbacher eine „größere sechsstellige Summe" in ihr Startup investiert hatten.

Der Einstieg sei schon eine Weile her, mit der Veröffentlichung wollten die Sirplus-Gründer eigenen Aussagen zufolge aber noch bis nach der Ausstrahlung der Gründershow warten. Das frische Geld habe Sirplus bislang nicht investiert, sagt Fellmer. Es soll aber vor allem in den Ausbau des Onlineshops und in Franchise fließen. Mit Letzterem soll es im Dezember losgehen.

Dafür ist für das kommende Jahr schon die nächste Investmentrunde geplant. Dieses Mal rechnen die Gründer Fellmer zufolge mit mehr als einer Million Euro. Zudem soll noch dieses Jahr die erste Crowdinvesting-Kampagne für die Eigenmarke des Startups starten.

Wie der Sirplus-Gründer Millionenumsatz mit weggeworfenem Essen macht

Raphael Fellmer lebte fünf Jahre ohne Geld. Dann gründete er ein Startup. Nun kauft er Lebensmittel, die von Supermärkten aussortiert werden, und verkauft sie günstig weiter.

Bild: Sirplus

 

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