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Diese Gründerin will den Löwen ihren Oma-Kuchen schmackhaft machen

Katharina Mayer beschäftigt bei ihrem Startup Kuchentratsch nur Omas und Opas. Sie backen täglich Hunderte Kuchen für den Weiterverkauf. Gibt es dafür einen Deal?

Wo es den besten Kuchen der Welt gibt? Bei Oma natürlich – zumindest nach Ansicht von Katharina Mayer. Die Münchnerin möchte, dass jeder in den Genuss solchen Kuchens kommt. Mit ihrer Firma Kuchentratsch beschäftigt sie daher 35 Seniorinnen und Senioren, die täglich in der Backstube stehen und Käsekuchen, Gugelhupf und Co. herstellen.

Die „Omis und Opis“, wie das Startup seine Bäckerinnen und Bäcker nennt, bereiten die Kuchen nach ihren eigenen Rezepten zu. Die fertigen Backwaren verkauft Kuchentratsch über den eigenen Onlineshop an Cafés in der Umgebung sowie an Firmen und Privatpersonen deutschlandweit. Unter anderem der Beratungskonzern McKinsey gehöre zu den Kunden, sagt Mayer gegenüber Gründerszene.

500 bis 700 Kuchen verkaufe das Team pro Woche. Der beliebteste: Karottenkuchen von Oma Irmgard. 36,90 Euro kostet so ein handgebackener Rübli-Kuchen. Mit ihrem Startup wolle sie aber nicht nur Geld verdienen, sondern auch älteren Menschen eine Aufgabe geben, sagt Meyer: „Alte Leute sind oft allein. Kuchentratsch gibt ihnen etwas zu tun und vor allem die Gelegenheit, miteinander zu tratschen.“

Dieses Startup bäckt Kuchen ohne alles

Wer eine Lebensmittelunverträglichkeit hat, muss im Zweifel auf vieles verzichten. Kuchen soll nicht dazu gehören. Elikat verkauft deshalb „frei-von“-Kuchen im Glas.

Bei Die Höhle der Löwen wirbt die Gründerin nun um 100.000 Euro, dafür möchte sie zehn Prozent ihrer Firma abgeben. Im Falle eines Investments würde die 29-Jährige gerne in eine größere Backstube umziehen – dann könnten die „Omis und Opis“ auf 500 Quadratmeter statt derzeit 180 backen und tratschen.

Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

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