Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Kitchentown, Keatz, Lycka – das sind die Food-News der Woche

Die Produktionsstätte von Kitchentown in San Francisco.

Ein Food-Inkubator aus dem Silicon Valley kommt nach Berlin, ein Ghost-Restaurant bekommt sechs Millionen und ein Gründer spricht über eine absurde Abmahnung.

Lieber NGIN-Food-Leser,

vor drei Wochen berichteten wir über einen Streit in der Kaffee-Branche. Ein großes Unternehmen hatte sich die Rechte des Begriffs „Cold Brew“ gesichert und Abmahnungen an Startups verschickt, die ihr Produkt ebenfalls mit diesen Worten bezeichnen. Auch Lycka erhielt eine solche Abmahnung, das Hamburger Unternehmen dachte zuerst, es betreffe nur sie. Durch unseren Bericht erfuhr Gründer Felix Leonhardt, dass er nicht der einzige war. Im Video-Interview erzählte er unserem Redakteur Thorsten, wie er auf das Schreiben reagierte.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Liefer-Startup Keatz sammelt 6 Millionen ein: Das Ghost-Restaurant Keatz, ehemals GuruCollective, hat sich in einer Finanzierungsrunde sechs Millionen Euro gesichert. Mit ihrem Konzept, Gerichte in einer Großküche in Restaurant-Qualität zuzubereiten und ausschließlich über Lieferplattformen anzubieten, expandiert das Unternehmen zudem in ein anderes europäisches Land. Hier kannst du lesen, in welches.

So führt man ein Getränke-Startup zum Exit: Sebastian Brack hat erfolgreiche Getränke-Unternehmen wie die Limonade Thomas Henry oder den Wermut Belsazar gegründet. Beide hat er gewinnbringend verkauft. Inzwischen arbeitet er schon an neuen Projekten. Uns hat er in dieser Woche erzählt, wie seine Wege bis zum Exit waren.

Food-Inkubator Kitchentown kommt nach Berlin: Seit 2014 gibt es Kitchentown im Silicon Valley. Hier sollen Food-Startups alles finden, was sie zum Skalieren brauchen. Nun kommt Kitchentown nach Deutschland. Gemeinsam mit Bahlsen plant Gründer Rusty Schwartz eine 1.000 Quadratkilometer große Produktionsstätte in Berlin. Wie genau er Startups helfen will, hat er uns hier verraten.

Münchener Startup Avocando von Whisk übernommen: Avocando wandelt Rezepte oder Blog-Artikel automatisch in digitale Einkaufszettel um und verbindet sie mit dem Angebot umliegender Supermärkte. Whisk verfolgt genau denselben Ansatz. Nun hat das britischen Unternehmen den deutschen Konkurrenten Avocando übernommen. Mehr zu dem Deal findest du hier.

Lesetipp: Es soll ja bereits seit einigen Monaten Trend und Statussymbol in den USA sein, sich sein eigenes Huhn zu halten. Nun geht die Entwicklung aber noch einen Schritt weiter. In den Vereinigten Staaten kann man sich sogar lebendige Küken per Post nach Hause schicken lassen. Das Blog New Food Economy beschreibt das neue Phänomen ausführlich.

Letzte Chance: Seit April führen wir eine Umfrage unter Konzernen und Startups der Lebensmittelbranche durch. Wir wollen herausfinden, wie sich die Digitalisierung auf die Branche auswirkt. Du hast ein Food-Startup oder arbeitest in einem Nahrungsmittelkonzern? Dann hast du in dieser Woche zum letzten Mal die Chance, an unserer Befragung teilzunehmen und Tickets für unsere NGIN Food Conference im September zu gewinnen. Mitmachen kannst du hier. Wir würden uns sehr freuen!

Die gesamten Ergebnisse werden exklusiv mit den Teilnehmern geteilt und in Auszügen von uns veröffentlicht. Alle Angaben werden natürlich komplett anonymisiert erhoben.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Kitchentown 

Folge NGIN Food auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain