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Katjesgreenfood, Freche Freunde, Detox – das sind die Food-News der Woche

Der Berliner Food-VC hat die Mehrheit von zwei Portfolio-Startups übernommen, Freche Freunde hat einen Exit hingelegt und eine Abmahnwelle wegen Health Claims.

Lieber NGIN-Food-Leser,

die Investmentgesellschaft von Katjes ist nun auch unter die Lebensmittelhersteller gegangen. Nachdem die Beteiligung Hemptastic Insolvenz anmelden musste, kaufte Katjesgreenfood das Hanflimo-Startup auf und arbeitet seitdem an einem Hanfriegel. Zeitgleich musste das Getränke-Startup Caté seinen Verkauf auf Druck der Behörden einstellen. Prompt übernahm der Katjes-VC die Mehrheit und will unter der Marke ein neues Produkt auf den Markt bringen. Mehr dazu hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Exit für Quetschie-Macher Freche Freunde: Das Berliner Startup verkauft Obst- und Gemüsesnacks für Kinder, die Konkurrenz ist groß. Um auf dem Markt überleben zu können, hat sich Freche Freunde einen starken Partner geholt: Der Schweizer Konzern Hero ist nun Mehrheitseigner. Mehr darüber liest du hier.

Ein Gesellschafter wertet seinen Orderbird-Anteil ab: In seinem Geschäftsbericht hat der Orderbird-Anteilseigner Concardis die Bewertung des Payment-Startups um die Hälfte reduziert. Der Gründer ist trotzdem zuversichtlich. Warum, liest du hier.

Warum Food-Startups nicht mit Detox werben dürfenObwohl im Tee oder Saft Vitamine stecken, dürfen das die Hersteller nur bedingt auf die Verpackung schreiben. Einige Startups wurden abgemahnt oder mussten sich sogar umbenennen, weil sie sogenannte Health Claims falsch verwendet haben. Mehr darüber liest du hier.

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel wirklich? Diverse Startups stellen Kapseln her, die den Kunden schöner, besser oder schlauer machen sollen. Ein Beispiel ist Veluvia. Wir haben einen Experten gefragt, was es mit diesen Wunderpillen auf sich hat. Das ganze Interview findest du hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Der Investmentarm von Baywa hat sich an dem irischen Agrartech-Startup Farmhedge beteiligt. Das Unternehmen bietet eine Plattform für Landwirte und den Agrar-Einzelhandel, auf der Betriebsmittel wie Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Heizöl angeboten werden. Die Kaufsumme wurde nicht genannt. Baywa Ventures gehört nun rund elf Prozent an Farmhedge, so die Bauernzeitung.

Das war's für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Caté  

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