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Hellofresh, Eatclever, Foodora – das sind die Food-News der Woche

Rocket Internet steigt bei Hellofresh aus, Eatclever wächst mithilfe von frisch gekochtem Essen und Foodora schuldet australischen Fahrern Millionen.

Liebe NGIN-Food-Leserin, lieber Leser,

rund 350 Millionen Euro hat Rocket Internet für seine restlichen Anteile an Hellofresh bekommen. In der Vergangenheit hat der Company Builder seine Beteiligung bereits in mehreren Schritten verringert. Zuletzt war Rocket noch mit 29 Prozent an seinem Venture beteiligt. Am Dienstag hat das Berliner Unternehmen seine verbliebenen Aktien schließlich zum Verkauf angeboten. Insgesamt hat Rocket eine Milliarde Euro mit dem Kochboxen-Anbieter erlöst. Mehr dazu hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Wie Eatclever mit frisch gekochtem Essen Millionen verdient: Die Hamburger Essensplattform bietet eine Auswahl an Gerichten an, die von Restaurants gekocht und ausgeliefert werden. About-You-Gründer Tarek Müller ist wenige Monate nach der Gründung eingestiegen. Mehr über Eatclever erfährst du hier.

Delivery Hero investiert in kompostierbares GeschirrIn einer Finanzierungsrunde hat das Hamburger Startup Bio-lutions mehr als acht Millionen Euro eingesammelt. Der neue Gesellschafter will das Öko-Einweggeschirr ebenfalls einsetzen. Mehr dazu hier.

Delivery Hero übernimmt schwedischen Essenslieferdienst: Der Berliner Lieferservice hat den Konkurrenten Hungrig.se aufgekauft. In Schweden ist Delivery Hero nun mit drei Marken aktiv. Mehr gibt's hier.

Foodora schuldet Fahrern Löhne in Millionenhöhe: Im August 2018 hatte der Lieferdienst den australischen Markt verlassen und zeitgleich Insolvenz angemeldet. Über Tausend Mitarbeiter verlangen noch Geld von Foodora. Warum, steht hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Impossible Foods hat vor acht Jahren einen veganen Burger auf den Markt gebracht, der „blutet“ und wie Fleisch schmecken soll – ähnlich wie Beyond Meat. In seiner neuesten Runde hat das US-Unternehmen nun 300 Millionen Dollar eingesammelt. Geld gab es auch für das israelische In-Vitro-Startup Aleph Farms. Mehr als elf Millionen Dollar hat die Techfirma bekommen, unter anderem von einem Venture-Arm der Schweizer Handelsgruppe Migros.

Und was du noch wissen solltest: In Deutschland hat Lidl seine E-Commerce-Tätigkeiten heruntergefahren. In Madrid hat der Discounter nun ein Pilotprojekt mit einem Bringdienst begonnen, schreibt die Lebensmittel Zeitung. Über den Onlineshop des spanischen Startups Lola Market können Kunden Artikel aus dem Lidl-Sortiment bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Das Modell funktioniert ähnlich wie beim US-Unternehmen Instacart.

Das war's für diese Woche – am kommenden Freitag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: OMR 

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