Stehen die DHDL-Juroren auf veganen Käse?

Zahlreiche Marken haben sich bereits an pflanzlichen Käsealternativen versucht. Das Startup Happy Cheeze setzt auf handgefertigte Produktion mit Reifeprozess.

Analogkäse war lange verpönt. Bis die vegane Ernährung immer mehr zum Trend wurde und die Nachfrage nach Käseimitaten stieg. Happy-Cheeze-Gründer Mudar Mannah ist selbst Veganer, allerdings schmeckten ihm die pflanzlichen Alternativen nicht. Vor fünf Jahren fing der gelernte Unfallchirurg daher an, selbst veganen Käse herzustellen. Mittlerweile beschäftigt Mannah 14 Mitarbeiter und rechnet mit einem Umsatz von bis zu einer Million Euro in 2017.

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Für den veganen Käse werden Bio-Cashewkerne, Wasser und Salz mit einer Bakterienkultur angereichert. Die Mikroorganismen fermentieren die Cashewmasse, anschließend reift der Käse bis zu vier Wochen – ähnlich wie Käse aus Milchprodukten. Happy Cheeze bietet Frischkäse, Camembert und Hartkäse in verschiedenen Geschmacksrichtungen an: von Asche, über Chorizo, bis hin zu Spirulina Chili. Immer vegan, gluten- und laktosefrei sowie ohne Zusatz von Soja.

Das Cuxhavener Startup verkauft seine Produkte größtenteils über Bio-Fachhändler wie Terra Naturkost und Tegut. Im Online-Shop kostet der Käse je nach Sorte zwischen 3,63 Euro und 8,63 Euro pro 100 Gramm. Um die Produktion erweitern zu können, wirbt Happy Cheeze deshalb bei DHDL für seine veganen Käsealternativen. Für zehn Prozent seines Unternehmens verlangt Gründer Mannah 500.000 Euro frisches Kapital von den Löwen.

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Bild: Happy Cheeze

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