Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Fritz Kola, Snics und eine Umfrage – das sind die Food-News der Woche

Fritz Kola holt sich neue Führungskräfte, Snics zählt die Kalorienzahl von fotografiertem Essen und NGIN Food startet eine Umfrage zur Digitalisierung in der Lebensmittelbranche.

Lieber NGIN-Food-Leser,

die Digitalisierung geht auch an der Lebensmittel-Branche nicht vorbei. Auf NGIN Food berichten wir täglich darüber, was für neue Geschäftsmodelle und Innovationen es in der Ernährungwirtschaft gibt. Doch wir wollen noch genauer herausfinden, wie sich die Digitalisierung auf die Branche auswirkt. Du hast ein Food-Startup oder arbeitest in einem Konzern der Lebensmittelwirtschaft? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn du dir fünf Minuten Zeit nehmen und an unserer Befragung zu diesem Thema teilnehmen würdest! Mitmachen kannst du hier.

Die gesamten Ergebnisse werden exklusiv mit den Teilnehmern geteilt und in Auszügen im NGIN Food Magazin veröffentlicht. Alle Angaben werden natürlich komplett anonymisiert erhoben.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Fritz Kola mit drei neuen Führungskräften: Das Hamburger Startup Fritz Kola will sich internationalisieren. Dafür holt Gründer Mirco Wiegert neue Manager, die zwar Expertise auf ihren jeweiligen Fachgebieten vorweisen können, bisher aber keine Erfahrung in der Lebensmittelbranche haben. Sie kommen von großen Unternehmen – für die Wiegert selbst nie hätte arbeiten wollen. Warum, kannst du hier nachlesen.

Snics zählt Kalorien per Foto: App öffnen, Chili con Carne auf dem Teller fotografieren und innerhalb weniger Sekunden sagt dir die App: Das Gericht auf dem Tisch hat knapp 500 Kalorien. Mit Snics können Nutzer ihr Essen fotografieren, um zu erfahren, wie viele Kalorien sie zu sich nehmen. Die Erkennung basiert auf künstlicher Intelligenz. Wie gut das funktioniert hat unserer Redakteurin Lisa getestet.

Impossible Foods sammelt 114 Millionen US-Dollar ein: Der New Yorker Starkoch David Chang war von Anfang an überzeugt. Und auch immer mehr Investoren setzen auf Impossible Foods. Das Startup aus Kalifornien hat inzwischen fast 400 Millionen US-Dollar eingesammelt. Wer gerade frische Millionen in das pflanzliche Fleisch investiert hat, kannst du hier nachlesen.

Wie die Bierothek bei DHDL scheiterte – und danach durchstartete: In der ersten Staffel der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ wollte Christoph Klemens 350.000 für sein Craft-Beer-Startup. Doch kein Investor erkannte darin Potential. Inzwischen hat die Bierothek neun Filialen und einen Online-Shop. Der Gründer hat unserer Redakteurin Elisabeth erklärt, wie er das geschafft hat.

Was du sonst noch wissen solltest: Seit dem 1. April gelten die neuen EU-Regeln für die Verarbeitung von beispielsweise Kartoffeln oder Mehl. Ziel ist es, den Acrylamidgehalt zu senken, der Krebs erzeugen soll. So müssen beim Frittieren und Rösten etwa folgende Punkte beachtet werden: wenig Zucker im Rohprodukt, möglichst wenig Hitze, möglichst geringe Bräunung. Für Pommes sollen künftig Kartoffelsorten mit wenig Stärke verarbeitet oder die Stärke vor dem Frittieren ausgewaschen werden.

Lesetipp: Deutsches Reinheitsgebot? Mit so etwas braucht man Japanern nicht zu kommen. Der Bierabsatz in dem asiatischen Land sinkt, gerade bei jungen Leuten sind Biersorten beliebt, die mit dem herkömmlichen Getränk nur noch entfernt etwas zu tun haben – dafür Zutaten wie Liköre oder Sojabohnen enthalten. Die FAZ erklärt, warum dort nun sogar die offizielle Definition von Bier geändert wurde.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / d3sign 

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