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Mit Trüffel und Zwiebeln – ein selbsterklärter Pommes-Revolutionär bei DHDL

Aufgepimpte Pommes, nicht nur aus Kartoffeln. Für diese Idee will ein Koch aus Baden-Württemberg Löwengeld. Kunden sind vor allem Großhändler und die Gastronomie.

Das Pommes-Business ist konservativ. Die wahrscheinlich verrücktesten Fritten, die in Fastfood-Ketten und Supermärkten über den Tresen gehen, sind entweder geriffelt oder aus Süßkartoffeln. Langweilig, dachte sich offenbar Frittenlove-Gründer Stefan Wolter. Der gelernte Koch führte jahrelang ein Restaurant, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet war. Nach vielen Jahren im Job gab er sein Restaurant auf, um unter die Gründer zu gehen. Wolter startete ein Unternehmen, das außergewöhnliche Pommes-Sorten herstellt und verkauft. Die Frittenlove GmbH gründete er in diesem Jahr.

Die Produkte des Startups enthalten Zwiebeln, Muskatnuss, Trüffelöl oder bestehen aus Kichererbsen. Seine Produkte verkauft der Gründer in erster Linie über den Großhandel an Gastronomen – und zwar tonnenweise. In 2018 plant Frittenlove einen Umsatz von mindestens 300.000 Euro. Ob Wolter seine Fritten bald auch für den Endverbraucher in der Tiefkühltruhe platzieren kann? Einen eigenen Onlineshop betreibt das Startup mit Sitz in Backnang nahe Stuttgart bisher jedenfalls nicht.

Laut Handelsregister hat Wolter sein Startup komplett ohne Gesellschafter finanziert. Ob ein Löwe einsteigen wird? In der heutigen Folge „Die Höhle der Löwen“ tritt Wolter zusammen mit seiner Frau Ina auf. Gemeinsam pitchen sie um 60.000 Euro und sind bereit, dafür zehn Prozent ihres Unternehmens an die Investoren abzutreten. Das Geld wollen die beiden in neue Maschinen, Marketing und Vertrieb investieren.

Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

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