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Unterwegs mit dem Foodoraboi

„5 to 9 job“. Ein Foodora-Fahrer erlaubt sich auf Twitter einen Spaß – und berichtet undercover aus seinem Alltag.

Essenslieferdienste wie Deliveroo und Foodora stehen in der Kritik, weil sie ihren Fahrern schlechte Arbeitsbedingungen zuzumuten. Gerade hat das Berliner Startup Foodora mit einem Streik seiner Fahrer in Italien zu kämpfen: Einige protestieren gegen die niedrigen Löhne. Der Konkurrent Deliveroo versuchte gar am Tag seiner 275-Millionen-Finanzierung die Löhne seiner Fahrer zu kürzen. Das Unternehmen lenkte nach dem Protest damals ein.

Ein deutscher Foodora-Fahrer hat sich nun entschieden, seinen Arbeitsalltag mit Humor zu nehmen – und über seine Erlebnisse zu twittern. Der Nutzer mit dem Namen @foodoraboi beschreibt sich selbst so: „ich bringe hungrigen leuten essen und erzähle davon. keine leaks von privaten infos oder unternehmen und auch sonst top seriös“. Der Account bekommt gerade kräftig Zuwachs. Gegenüber Vice sagte Foodoraboi: „Ich bin ein Boi in den besten Jahren seines Lebens aus München und bringe den Leuten leckeres Essen mit dem Fahrrad.“

Der fleißige Fahrer hat nun mehr als 1.100 Follower und schon den ein oder anderen Fan:

Bild: Foodora

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