Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Flaschenpost, Wiesenhof, Cold Brew – das sind die Food-News der Woche

Den Laden „Original Unverpackt“ gibt es seit 2014 in Berlin.

Der Getränke-Lieferdienst sammelt 20 Millionen Euro ein, Insekten-Food erobert die Supermärkte und ein absurder Streit über Cold Brew spaltet die Kaffee-Szene.

Lieber NGIN-Food-Leser,

seit März ist die Kaffee-Szene in Aufruhr. J. Hornig, ein Tochterunternehmen des Kaffeeherstellers J.J. Darboven, hatte sich den Begriff „Cold Brew“ als Marke schützen lassen – und Abmahnungen an Startups verschickt, die die Bezeichnung ebenfalls benutzen. Was folgte, war ein absurder Branchenstreit, an dessen Ende niemand als Gewinner dasteht. Unser Redakteur Thorsten hat die ganze Geschichte aufgeschrieben.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

20 Millionen Euro für Flaschenpost: Das Hype-Startup aus Münster hat erneut eine hohe Finanzierung erhalten. Mit dem frischen Geld will Flaschenpost expandieren und seinen Getränke-Lieferservice in weiteren Städten anbieten. Welche das sind, kannst du hier lesen.

Insekten erobern die Supermärkte: Im Januar hat eine EU-Verordnung den Weg für Food-Startups geebnet, die Lebensmittel aus Insekten verkaufen. Nun haben es die ersten in den Handel geschafft. Welche Startups bereits in den Supermarktregalen liegen, findest du in diesem Überblick.

Sind Unverpackt-Läden profitabel? In Deutschland eröffnen immer mehr Läden, in denen Kunden verpackungsfrei einkaufen können. Gut für die Umwelt. Aber auch gut für's Geschäft? Unsere Redakteurin Pauline hat sich bei den Gründern umgehört, wie das Konzept ankommt und ob man damit Geld verdienen kann.

Wiesenhof und das Fake-Fleisch: Seit Anfang des Jahres arbeitet die PHW-Gruppe, zu der Wiesenhof gehört, mit zwei gehypten Startups zusammen: Supermeat und Beyond Meat. Beide stellen einen Fleischersatz her. Warum Wiesenhof jetzt auf alternative Produkte setzt, erklärt der Geflügelzüchter im Interview.

Bob Dylan bringt eigenen Whiskey heraus: Man sollte meinen, der Sänger und Nobelpreisträger braucht keine Finanzierung, um ein Unternehmen zu gründen. Trotzdem hat Bob Dylan nun 35 Millionen US-Dollar eingesammelt und damit seinen eigenen Whiskey „Heaven's Door“ gelauncht.

Was du sonst noch wissen solltest: Nach monatelangem Streit haben sich Nestlé und die Händler-Allianz Agecore auf bessere Einkaufskonditionen geeinigt. Damit ist auch der Boykott von Nestlé-Produkten beendet, an dem sich unter anderem Edeka beteiligt hatte. Ein Nestlé-Sprecher sprach gegenüber der Lebensmittelzeitung von einem „ausgeglichenes Ergebnis“. Details sind bislang nicht bekannt.

Lesetipp: In dieser Woche wandte sich ein Bündnis von Ärzten an die Politik. Sie fordern, Verbraucher vor zu großem Zucker-Konsum zu schützen. Ist das nötig? Ist Zucker wirklich wie eine Droge? Das Wissenschaftsmagazin Spektrum ist dieser Frage schon vor einem halben Jahr nachgegangen. Die Lektüre lohnt sich noch immer.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / Carsten Koall / Stringer

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