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Facebook-Managerin Sheryl Sandberg outet sich als Pottsalat-Fan

In einem Post kündigt die Facebook-COO einen Workshop in Essen an. Dabei hebt sie den Auftritt eines kleinen Food-Startups besonders hervor.

Sheryl Sandberg ist ganz offiziell Fan des nordrhein-westfälischen Liefer-Startups Pottsalat. Zumindest von deren Facebook-Präsenz. Das hat die Managerin des sozialen Netzwerks Mitte Mai in einem öffentlichen Beitrag verkündet. Mehr als zwei Millionen Abonnenten haben ihren Aufruf zu einem Facebook-Workshop für kleine Unternehmen und Mittelständler gelesen, in dem sie als Vorzeigebeispiel das Facebook-Marketing von Pottsalat nennt.

„Sie machen vor allem über Facebook und Instagram Werbung für ihr Unternehmen. Und weil sie mit Bestellungen überhäuft werden, haben sie mehr Leute eingestellt … direkt auf Facebook.“

Pottsalat wurde Ende 2016 von Pia Gerigk, Ben Küstner und Alexandra Dreier gegründet. Das Food-Startup liefert frisch zubereitete Salate in Essen und einige umliegende Gemeinden aus. In höchstens einer Stunde sollen die Salate beim Kunden sein. 

Facebook habe die Gründer von Pottsalat angesprochen und nachgefragt, ob sie sich und ihr Social-Media-Marketing bei dem Event in Essen vorstellen wollen, erzählt CEO Ben Küstner. Aus Zeitgründen musste das Team allerdings absagen. Einen Tag vor dem Workshop meldete sich dann eine Pressesprecherin bei Pottsalat und erzählte von dem Posting. Unter den unzähligen Firmen, die in Essen ansässig sind, fand Sheryl Sandberg das Salat-Startup besonders nennenswert und wollte es in ihrem Beitrag erwähnen. Auswirkungen auf die Zahl der Pottsalat-Abonnenten und die Reichweite hatte ihr Beitrag jedoch nicht, so Küstner.

Bisher ist das junge Unternehmen noch ein lokaler Dienstleister, beschäftigt derzeit mehr als 30 Mitarbeiter. Rund die Hälfte der Angestellten hat Pottsalat über das soziale Netzwerk gefunden. Knapp 13.800 Fans folgen dem Salat-Startup auf Facebook, rund 3.400 Leute auf Instagram. Küstners Facebook-Strategie ist simpel: Er definiert bis zu 20 verschiedene Zielgruppen und passt die Werbeanzeigen an die jeweiligen Gruppen an.

Dieses Startup will besser sein als die „üblichen Plastikschälchen-Liefersalate“

Avocado oder rote Linsen auf Grünzeug: Drei Gründer aus NRW versorgen ihre Kunden mit frischen Salaten. Erste Geldgeber konnten sie dafür bereits gewinnen.

Bild: Jerod Harris / Getty Images

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