Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Elimba, Picnic, Just Eat – das sind die Food-News der Woche

Doch kein Deal für ein Kakao-Startup bei DHDL, Picnic wächst auf dem deutschen Markt und keine Einigung bei Just Eat.

Liebe NGIN-Food-Leserin, lieber Leser,

eigentlich wollte „Die Höhle der Löwen“-Investor Nils Glagau 50.000 Euro in das Schokoladen-Startup Elimba stecken. Knapp 25 Prozent hätte der TV-Juror für die Summe bekommen. Am Ende ging Gründer Elias El Gharbaoui leer aus. Warum Glagau sich gegen einen Deal entschied, kannst du hier nachlesen.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Die Scansation-App soll das Einkaufen im Supermarkt verkürzen: Mit der Software des Münchner Startups Scansation scannen Kunden ihren Einkauf direkt am Regal und zeigen an der Kasse nur noch einen QR-Code, um zu bezahlen. Mehr über die Technologie erfährst du hier.

Picnic plant 40 Millionen Euro Umsatz: In Deutschland ist der niederländische Online-Supermarkt bislang nur in Nordrhein-Westfalen verfügbar. Für diese Region rechnet die Edeka-Beteiligung mit einem achtstelligen Jahresumsatz und Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe. Edeka überlegt sogar, die deutsche Picnic-Gesellschaft zu übernehmen, schreibt die Lebensmittel Zeitung.

Amazon plant neue Supermarktkette: Nach Whole Foods und Amazon Go will der Handelskonzern im nächsten Jahr einen neuen Supermarkt bei Los Angeles eröffnen. Das Konzept soll vor allem Walmart-Kunden ansprechen, so Chip.de. Ob und wann das Projekt nach Deutschland kommt, ist nicht klar.

Übernahmekampf um Just Eat geht weiterEigentlich hatte der britische Lieferdienst schon einer Fusion mit Takeaway zugestimmt. Dann bekundete eine Tochter des Medienkonzerns Naspers Interesse an Just Eat. Um weiter im Gespräch zu bleiben, habe Naspers sein Angebot von einst 90 Prozent Anteilskauf auf 75 Prozent gesenkt, schreibt dpa.

US-Milchkonzern pleite wegen Ersatzprodukten: Amerikas zweitgrößte Molkerei Dean Foods musste in dieser Woche Insolvenz anmelden. Die Umsätze seien in den vergangenen Jahren eingebrochen, weil Konsumenten vermehrt pflanzlichen Milchersatz statt Kuhmilch kaufen, begründet das Unternehmen. Ein Kredit über 770 Millionen Euro soll den Betrieb von Dean Foods aufrecht erhalten. Die Molkerei beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter. Mehr erfährst du bei Agrarheute.de.

Das war's für diese Woche – am kommenden Freitag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / Monty Rakusen 

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