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Edeka, Smoothr und Katjesgreenfood – das sind die Food-News der Woche

Edeka legt seine Bilanz vor, die Bestell-App Smoothr sammelt noch vor dem Launch einen Millionen-Betrag ein und Katjesgreenfood spricht über seine US-Strategie.

Lieber NGIN-Food-Leser,

Karl-Erivan Haub, der langjährige Chef der Tengelmann-Gruppe, gilt seit dem 10. April als vermisst. Von einem Skiausflug in den Schweizer Alpen kehrte er nicht wieder zurück. In dieser Woche übernahm sein Bruder Christian die Geschäfte der Handelsgruppe. Haub hatte Tengelmann in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Förderer für Startups gemacht. Unser Redakteur Thorsten hat zusammengefasst, wie sich der Unternehmer für Startups eingesetzt hat.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Rocket will HelloFresh-Aktien verkaufen: Die Startup-Fabrik will Anteile von HelloFresh im Wert von 150 Millionen Euro abstoßen. Und das bis kommenden Montag. Rocket hielt zuletzt noch 44 Prozent an dem Unternehmen. Wieso Rocket-Chef Oliver Samwer die Beteiligung an HelloFresh verkleinern will, liest du hier.

Smoothr sammelt 1,8 Millionen Euro ein: Mit der App können Gäste durch die Speisekarten von Restaurants scrollen, direkt ihre Bestellungen aufgeben und ihr Essen bezahlen, ohne dafür auf den Kellner warten zu müssen. Noch vor dem Launch steckten Investoren 1,8 Millionen Euro in Smoothr. Mehr dazu hier.

Welche Strategie verfolgt der Katjes-VC in den USA? In Deutschland hat Katjesgreenfood bisher in vier Startups investiert. Seit einigen Monaten gehören mit Seven Sundays und Foodstirs auch zwei US-Startups zum Portfolio des Investmentarms von Katjes. Im Interview erklärt CEO Manon Littek, wie ihr VC auf dem US-Markt agiert und warum sie Katjesgreenfood als Exot sieht.

Edeka setzte online über 120 Millionen Euro um: Eine Woche nach Rewe hat auch Edeka am Dienstag seine Jahresbilanz vorgelegt. Der Online-Umsatz übertraf zwar das Ziel, macht aber weiter nur einen kleinen Teil des Geschäfts aus. Rewe konterte mit einem neuen Feature und stahl Edeka damit fast die Show: Zeitgleich zur Edeka-PK gab die Kölner Supermarktkette bekannt, dass sie eine Lieferflatrate einführen wird.

Was du sonst noch wissen solltest: Der Online-Handel legte im ersten Quartal des Jahres um 10,6 Prozent zu. Wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland mitteilten, zog das Geschäft mit E-Food sogar noch stärker an. Der Umsatz beim Handel mit Lebensmitteln erhöhte sich um 16,1 Prozent auf 234 Millionen Euro, wie die Lebensmittelzeitung schreibt. Als Ursache wird das saisonale Geschäft rund um den Valentinstag und Ostern gesehen.

Lesetipp: Viele Anhänger der ökologischen Landwirtschaft fordern schon lange eine Agrarwende, von der aktuellen Großen Koalition erwarten sie allerdings keine positiven Impulse. Sie fangen stattdessen selbst damit an. Zeit Online porträtiert, wie diese „Agrarwende von unten“ funktioniert.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / SEAN GALLUP  

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