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Delivery Hero, Von Floerke, Instacart – das sind die Food-News der Woche

Delivery Hero ist 2018 weiter gewachsen, Von Floerke verkauft seinen Alkohol nun auch über Amazon und Instacart wird verklagt.

Liebe NGIN-Food-Leserin, lieber Leser,

die Berliner Lieferplattform Delivery Hero hat ihre vorläufigen Geschäftszahlen für 2018 veröffentlicht. Demnach lag der Umsatz mit 792 Millionen Euro gar über den Erwartungen und war um 66 Prozent höher als im Vorjahr. Allerdings hat sich die Ebitda-Marge um einen Prozentpunkt verschlechtert. In der Mitteilung wurde auch noch einmal der Deal mit Takeaway aufgegriffen: Nach jetzigem Stand erhalte Delivery Hero 130 Millionen Euro mehr als bei Vertragsunterzeichnung für sein verkauftes Deutschlandgeschäft. Warum, liest du hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Von Floerke setzt auf eigenen Amazon-Shop: Trotz Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung gibt das Bonner Startup nicht auf. Von-Floerke-Gründer David Schirrmacher hofft auf einen Gesellschafter, der sein krisengeplagtes Unternehmen für einen sechsstelligen Betrag kaufen und sanieren soll. Mehr dazu hier.

Lidl vermietet nun auch AutosIm Onlineshop des Discounters gibt es jetzt nicht mehr nur Wein und Haushaltswaren, sondern auch den Fiat 500 im Leasing. Was dahinter steckt, erfährst du hier.

Klage gegen Instacart: Der Online-Lebensmittelhändler soll die Trinkgelder seiner Fahrer genutzt haben, um den vom Unternehmen versprochenen Mindestlohn von zehn US-Dollar pro Lieferung zu erreichen. Wie sich Instacart zu dem Vorwurf äußert, liest du hier.

Millionenfinanzierung für Superfood-StartupIn der neuesten Runde investierten Döhler Ventures und andere Kapitalgeber fünf Millionen Dollar in den Berliner Onlineshop Your Super. Mit dem Geld will das Gründerpaar die US-Expansion vorantreiben. Mehr dazu hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Nachdem die Wiesenhof-Mutter PHW Gruppe schon den Beyond Meat Burger nach Deutschland gebracht hat, will der Fleischverarbeiter nun auch die vegane Rührei-Alternative des gehypten US-Startups Just Egg auf den deutschen Markt bringen. Das Produkt wird aus Mungobohnen hergestellt, soll in der Verarbeitung und im Geschmack einem Hühnerei ähneln und steht in den Vereinigten Staaten seit September in den Supermarktregalen.

Das war's für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: PHW Gruppe 

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