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Deliveroo, Rewe, Bienen – das sind die Food-News der Woche

Deliveroo-Fahrer streiken weiter, Rewes Onlineshop schreibt noch keine schwarzen Zahlen und mehr Startups stürzen sich aufs Imker-Business.

Lieber NGIN-Food-Leser,

der Essenslieferdienst Deliveroo will demnächst Restaurants aufnehmen, die ihre Gerichte selber ausliefern und nicht zwingend Deliveroo-Kuriere benötigen. Ganz nach dem Konzept von Lieferando und Lieferheld. Ob das die Arbeitsbedingungen der Fahrer verbessern wird, bleibt abzuwarten. Rund 30 Kuriere von Foodora und Deliveroo haben am Dienstag in Köln erneut für ihre Rechte demonstriert. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat versucht, zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Nützt alles nichts, findet unser Chefredakteur Frank. Er ist der Meinung, die etablierten Fahrergewerkschaften seien ohnehin nicht mehr zeitgemäß.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Kein Gewinn, aber eine Investition in die Zukunft: Rewe ist mit seinem Online-Supermarkt noch nicht profitabel und erntete dafür in dieser Woche viel Hohn. Unfair, findet unser stellvertretender Chefredakteur Alex. Hier zeige sich eine typisch deutsche Doppelmoral. Seinen Kommentar über das Rentabilitäts-Gemeckere liest du hier.

Fazit der Insekten-Testphase bei Metro: Im März hat der Großhändler Pasta aus Mehlwürmern ins Regal gestellt. Drei Monate dauerte das Pilotprojekt mit Plumentofoods. Wie das Insekten-Food bei den Metro-Kunden ankam, liest du hier.

Diese Gründer setzen dem Bienensterben etwas entgegenViele Bienenarten sind vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig wandelt sich Imkern immer mehr zum Hipster-Hobby. Hier findest du eine Übersicht, welche Startups ihr Geld mit Bienen verdienen und welche innovativen Ansätze sie verfolgen.

Ein Essenslieferant wird zum Unicorn: Der Konkurrenzkamp auf dem indischen Markt ist für Food-Lieferdienste hart umkämpft. Das Startup Swiggy hat am heutigen Donnerstag seine Series-G-Finanzierung eingefahren und wird nun mit 1,3 Milliarden Euro bewertet. Alles zu dem Deal findest du hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Jeder Deutsche lässt im Schnitt Waren im Wert von 27 Euro im Einzelhandel mitgehen. Das besagt eine Umfrage des EHI-Retail-Instituts aus dieser Woche. Demnach sorgten die Ladendiebe im vergangenen Jahr für einen Schaden in Höhe von 3,5 Milliarden Euro.

Lesetipp: Arthur Darboven und sein Sohn sehen sich nur selten. Die beiden Männer stecken hinter dem gleichnamigen Kaffeekonzern, aus dem der Junior vom eigenen Vater verdrängt wurde. Noch ist nicht klar, wer das Familiengeschäft übernehmen wird. Welt hat die Fehde zwischen Vater und Sohn ausführlich aufgeschrieben.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild:  Alessandro Rota / Getty Images

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