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Deliveroo, Mitte, Ono Labs – das sind die Food-News der Woche

Deliveroo beliefert zehn deutsche Städte weniger, das Wasser-Startup Mitte vertröstet die Crowd und Seriengründerin Chanyu Xu spricht über ihr neues Unternehmen Ono Labs.

Lieber NGIN-Food-Leser,

im Juli kündigte Deliveroo an, seine Plattform auch für Restaurants öffnen zu wollen, die ihre eigenen Kuriere beschäftigen. Nun folgt ein neuer strategischer Schritt: Das Startup zieht sich aus zehn deutschen Städten zurück. Ab Mitte September ist Deliveroo nur noch an fünf Standorten in Deutschland verfügbar. Der Essenslieferservice wolle sich künftig vor allem auf den Berliner Markt konzentrieren, heißt es.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Wann liefert Mitte seine Wassermaschine aus? Die Crowd hat das Berliner Startup Mitte mit über 600.000 Euro finanziert, wartet aber immer noch auf die Auslieferung der 400 Euro teuren Aufbereitungsanlage für Leitungswasser. Wir haben uns bei dem Unternehmen umgesehen.

HelloFresh kündigt neue Produkte an: Im zweiten Quartal 2018 hat der Kochboxen-Anbieter ein deutliches Umsatzplus erwirtschaftet und steht kurz vor der Gewinnschwelle. Um noch stärker zu wachsen, will HelloFresh aber zunächst in neue Produkte, Länder und Zielgruppen investieren. Mehr dazu hier.

Saucen-Startup BBQUE im InsolvenzverfahrenVor einem halben Jahr wollte das Münchener Unternehmen noch international expandieren und hat dafür 623.700 Euro Crowdinvesting erhalten. Nun musste BBQUE Insolvenz anmelden. Warum, liest du hier.

Erst Lieferservice, jetzt Nahrungsergänzungsmittel: Chanyu Xu wollte nach der Pleite ihres Startups Eating With The Chef etwas Neues gründen, aber keine frischen Gerichte mehr verkaufen. Nun stellt sie Kapseln für schwangere Frauen her. Im Interview spricht sie über ihr neues Unternehmen Ono Labs.

Was du sonst noch wissen solltest: Constellation Brands, der Mutterkonzern der Biermarke Corona, hat vier Milliarden Dollar in das kanadische Cannabis-Startup Canopy investiert. Ab Oktober können Kanadier das Rauschmittel legal konsumieren. Das will auch der Getränkehersteller nutzen, so das Online-Magazin Quartz, und Produkte mit Cannabis auf den Markt bringen.

Lesetipp: Weil die deutschen Sommer immer heißer werden, wachsen auf den Feldern immer mehr exotische Früchte. Ein bayerischer Bauer konnte in seinem Gewächshaus bereits Honigmelonen ernten. In anderen Gebieten des Bundeslandes bauen Hobbygärtner Artischocken und Süßkartoffeln an. Bei Welt könnt ihr nachlesen, was sonst noch so bei uns geerntet werden kann.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Chris Marxen / headshots-berlin.de 

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