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Doch kein Glagau-Geld für das Kakaokugel-Startup Elimba

Er wollte 24,9 Prozent und bot 50.000 Euro. Fast wäre Pharma-Unternehmer Nils Glagau Schokoladen-Investor geworden. Aber der Deal scheiterte nach den Dreharbeiten.

Die Sache mit der Trinkschokolade könnte schwierig werden. Das stellte Nils Glagau in der heutigen Folge „Die Höhle der Löwen“ mehrfach fest. Der Grund: Die „Elimba“-Kakaokugel von Gründer Elias El Gharbaoui sei erklärungsbedürftig, so die einhellige Meinung der Investoren. Außerdem machte Glagau deutlich, dass Unternehmen in Deutschland nicht ohne Weiteres mit einer gewichtsreduzierenden oder aphrodisierenden Wirkung, von denen der Gründer schwärmte, werben dürfen.

Weil Glagau den Kakao-Unternehmer aber sympathisch fand und Überschneidungen zu seiner eigenen Biografie sah (beide reisten durch Südamerika), bot er 50.000 Euro für 24,9 Prozent der Anteile. El Gharbaoui stimmte zu, der Deal schien perfekt.

Wie Gründerszene erfahren hat, ist das versprochene Geld nach den Dreharbeiten aber nie geflossen. Das bestätigten der Elimba-Macher und eine Glagau-nahe Quelle. Auch im Handelsregister ist keine Beteiligung eingetragen.

An der Eigentümerstruktur der Elimba GmbH hat sich demnach nichts verändert. Aus dem Eintrag geht hervor, dass nach wie vor El Gharbaoui, dessen Mutter und Geschäftspartner Konstantin Stagge die einzigen drei Gesellschafter des Unternehmens sind.

Man habe sich in den Nachbesprechungen einstimmig gegen eine Zusammenarbeit entschieden, so El Gharbaoui. „Das hat aber nichts damit zu tun, dass wir uns nicht gut verstanden hätten. Wir stehen noch in Kontakt, Nils Glagau hat mir seine Hilfe angeboten. Wir haben nur auf geschäftlicher Ebene nicht zusammengefunden.“ Ein Sprecher von Glagau wollte den Ausgang des Deals gegenüber Gründerszene vor der Ausstrahlung nicht kommentieren. 

 

Bild: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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