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Münchener Biermanufaktur sammelt 1,2 Millionen Euro von der Crowd ein

Die Deutschen trinken immer weniger Bier. Dennoch hat eine Münchener Brauerei gerade mehr als eine Million Euro von der Crowd eingesammelt, um expandieren zu können.

Mehr als 6.000 verschiedene Biermarken werden in Deutschland angeboten. Die Auswahl ist also riesig. Trotzdem haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr seltener zu Pils und Hefeweizen gegriffen. Ungeachtet dieses Trends hat die Münchener Giesinger Brauerei jetzt einen großen Betrag von der Crowd einsammeln können. 

Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat das 2007 gegründete Unternehmen von Gründer Steffen Marx bekommen. Knapp 1.300 Investoren haben sich über die Plattform Conda an der Münchener Bier-Firma beteiligt. Über eine Laufzeit von elf Jahren bekommt jeder Geldgeber sechs Prozent Zinsen in Form von jährlichen Biergutscheinen ausgestellt. In einer ersten Conda-Kampagne konnte Giesinger Bräu bereits 735.000 Euro einsammeln. Ein Vorteil der Darlehen ist laut Marx, dass die Kunden so auf lange Zeit an das Unternehmen gebunden sind.  

 

Das Geld will Marx nutzen, um eine Füllanlage zu bauen und so die Produktion sowie das Sortiment zu verdoppeln. Zwölf Sorten braut der Münchener, davon vier Craft-Biere. Bisher verkauft Giesinger Bräu seine Produkte nur im Münchener Umland, vor allem im eigenen Ausschank. Bis zu 5,5 Millionen Euro setze die Privatbrauerei damit jährlich um. Künftig soll es das Bier auch in weiteren deutschen Großstädten zu kaufen geben.

Bild: Giesinger Bräu

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