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Coffee Circle erhält nach fünf Jahren erstmals wieder Millionen

Knapp zehn Jahre alt ist die Firma, die einen Kaffee-Onlineshop betreibt. Mit dem neuen Kapital will Coffee Circle mehrere Cafés in Berlin eröffnen.

Mehr als fünf Jahre nach der vorherigen Finanzierungsrunde hat Coffee Circle ein neues Investment eingefahren. Die investierte Summe sei „nicht signifikant höher“ als bei der Runde in 2014, so Mitgründer und CEO Martin Elwert im Gespräch mit Gründerszene und NGIN Food. Damals hatte der Kaffee-Onlineshop eine siebenstellige Summe bekommen.

Neben Altgesellschaftern wie Tengelmann Ventures und dem Trivago-Investor Howzat Partners beteiligten sich Kassos Ventures, eine Beteiligungsfirma der DEVK Versicherungen, die Stiftung Familie Roth und eine Kaffeeunternehmerin aus Äthiopien. Die aktuelle Finanzierungsrunde entdeckte der Analysedienst Startupdetector

Geschäft ist noch immer nicht profitabel

Coffee Circle hat die Kapitalerhöhung im Juli abgeschlossen, noch während der Bauarbeiten für ein neues Café im Berliner Bezirk Wedding. Dieses eröffnete das Unternehmen einen Monat später. Elwert wolle mit solchen Ladenlokalen sein Offline-Geschäft ausbauen, sagt er. In der Vergangenheit betrieb die Firma schon einmal Pop-up-Cafés, aber nie längerfristig. In den nächsten Monaten sollen zwei weitere Cafés in Berlin folgen. Den Fokus wolle Coffee Circle aber weiterhin auf seinen Onlineshop und das Kaffee-Abo richten, so Elwert.

Im vergangenen Jahr setzte die Firma nach eigenen Angaben rund 9,5 Millionen Euro um. Für 2019 planen die Berliner einen Umsatz von 13 Millionen Euro. Die Erlöse würden jährlich um etwa 40 Prozent wachsen, sagt Elwert. Profitabel sei Coffee Circle noch immer nicht, kratze aber an der Gewinnschwelle.

Elwert gründete Coffee Circle Anfang 2010 gemeinsam mit Robert Rudnick und dem jetzigen Mitte-Gründer Moritz Waldstein-Wartenberg. Heute beschäftigt das Berliner Unternehmen 65 Mitarbeiter.

Erst Tech-Gründer, jetzt Kaffeehändler

Hinter dem neuen Kaffee-Startup Oromo stehen bekannte Seriengründer wie Philip von Have. Klarna und Casper zählen wenige Monate nach dem Start bereits zu den Kunden.


Bild: Coffee Circle

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