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Bio-Company-Chef investiert in Berliner Knochenbrühe-Startup

Das Startup Bone Brox verkauft selbstgekochte Bouillon in Gläsern. Dafür gab es jetzt frisches Kapital vom Gründer einer Bio-Supermarktkette.

Bone Brox hat eine Finanzierungsrunde mit dem Bio-Company-Gründer Georg Kaiser abgeschlossen, wie der Analysedienst Startup Detector für Gründerszene und NGIN Food herausgefunden hat. Der Chef der Bio-Supermarktkette investiert über seine eigene Beteiligungsgesellschaft Holistic Capital seit vier Jahren in nachhaltige Startups, so auch in die Öko-Smartphone-Bank Tomorrow. Einen niedrigen sechsstelligen Betrag habe Kaiser nun gegeben, so Bone-Brox-Mitgründer Konrad Knops auf Nachfrage.

Das Kapital wolle Bone Brox nutzen, um weitere Produkte auf den Markt zu bringen. Das Startup ist 2016 gestartet und verkauft Knochenbrühe im Glas. Die Suppe ist in mehr als 1.500 Märkten und im eigenen Onlineshop erhältlich. Die Hälfte seines Umsatzes erziele das Startup über den Einzelhandel, schreibt Gründer Knops. Wie hoch die Erlöse sind, will er jedoch nicht sagen.

Vor zwei Jahren stellten sich die Berliner in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vor, sagten einen angebotenen Deal über 350.000 Euro aber ab. Im Anschluss erhielten sie Wagniskapital und Wandeldarlehen von Familiy Offices aus der Pharmabranche und von diversen Business Angels. In den USA ist der Markt schon weiter: Dort stecken Investoren bis zu 100 Millionen Euro in Knochenbrühen-Startups.

Bild: Bone Brox

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