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Atlantic Food Labs und Blueyard investieren in In-Vitro-Fleisch

Insgesamt 3,5 Millionen Dollar hat das Startup Meatable zum Start eingesammelt. Die Niederländer wollen in den nächsten drei Jahren Laborfleisch auf den Markt bringen.

Drei Wochen soll es dauern, bis eine einzige Stammzelle von einem Tier zu einem Stück Fleisch heranwächst. Das niederländische Startup Meatable hat sich diese Technologie patentieren lassen – und jetzt 3,5 Millionen Dollar bekommen. Angeführt wurde die Seed-Runde vom Berliner Early-Stage-Investor Blueyard Capital. Geld kam außerdem von Atlantic Food Labs, dem Pariser VC Future Positive Capital, Backed VC und diversen Angel-Investoren wie Jörg Mohaupt und dem Katana-Capital-Gründer Charles Songhurst. 

Meatable ist aus einem Team von Wissenschaftlern der University of Cambridge und der Stanford University entstanden. CEO Krijn de Nood will seine ersten Produkte innerhalb der nächsten drei Jahre vorstellen, darunter Burgerpatties und Würstchen aus künstlichem Rindfleisch und künstlich gezüchtetes Hühnchen- und Schweinefleisch.

Atlantic Food Labs und Blueyard sind nicht die ersten deutschen Unternehmen, die an Retortenfleisch glauben. Der Geflügelzüchter Wiesenhof investierte bereits im Januar in das israelische Startup Supermeat. Der Pharmakonzern Merck stieg im Juli beim niederländischen Unternehmen Mosa Meat ein.

Haben Startups überhaupt eine Chance mit Fleischalternativen?

Konzerne stecken Millionenbeträge in In-Vitro-Fleisch und vegane Produkte. Auf der Future of Food Conference haben Profis über pflanzliche Alternativen diskutiert.

Bild: TEK IMAGE / Getty Images

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