Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Amazon will Millionen in Deliveroo investieren

Jeff Bezos interessiert sich schon länger für den Restaurantlieferdienst. Außerdem: Wie Getyourguide zum Einhorn wurde und Pinterest enttäuscht Anleger.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon steht offenbar kurz vor dem Kauf einer Beteiligung an Deliveroo. Das berichtet Sky News. Amazon-Gründer Jeff Bezos befinde sich in Gesprächen über eine Millionen-Investition in die App, die Lieferung von Lebensmitteln bietet. Der Deal wurde noch nicht von Amazon oder Deliveroo bestätigt. Der Lieferservice operiert in über 100 Städten in Großbritannien und arbeitet mit mehr als 8.000 Restaurants zusammen. Der weltweit größte Onlinehändler zeigt schon lange Interesse an Deliveroo. Auch Uber liebäugelte mit dem Service. [Mehr bei Sky News]

Auf Gründerszene lest ihr heute, wie Getyourguide der Aufstieg zum Einhorn gelang. 433 Millionen Euro fließen in einer Finanzierungsrunde in das deutsche Travel-Unternehmen. Angeführt wird die Runde vom bekannten Softbank Vision Fund. Das Startup, das Angebote für Touristen vermittelt, ist damit mit mehr als einer Milliarde bewertet – und steigt zum sogenannten Unicorn auf. Wir werfen einen Blick auf die Erfolgsgeschichte des Travel-Startups. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Microsoft und Sony, beim Thema Spielekonsolen langjährige Konkurrenten, schließen eine neue Partnerschaft. Gemeinsam wollen die Unternehmen neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit bei Cloud-Spielen und Künstlicher Intelligenz ausloten. [Mehr bei The Verge]

Revenue Analytics sammelte in einer Series A-Finanzierungsrunde elf Millionen US-Dollar ein. Die Firma mit Sitz in Georgia nutzt Künstliche Intelligenz, um Produktpreisberechnung vorherzusagen. Zu den Kunden des Unternehmens gehören zum Beispiel Toyota, Best Buy und Marriott. [Mehr bei VentureBeat]

Fiverr, ein von Bessemer und Accel unterstütztes Startup aus Israel, hat den Börsengang an der New Yorker Börse beantragt. Fiverr ist ein Marktplatz für Freiberufler, um mit Arbeitgebern in Kontakt zu treten. [Mehr bei Business Insider]

Die Foto-Plattform Pinterest enttäuscht die Anleger mit den ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang, denn sie machte einen Verlust von 41,4 Millionen US-Dollar. [Mehr bei Handelsblatt]

Phil, eine Plattform, die Ärzte, Apotheken und Versicherer verbindet, um Arzneimittel direkt zu Patienten zu bringen, schloss eine Series B-Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar ab. [Mehr bei VatorTV]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und auch einer der attraktivsten Märkte für deutsche Startups. Auf der Asia Pacific Week in Berlin diskutieren Experten, was Firmen dort erwartet. Was sollten junge Unternehmen tun, wenn sie nach China gehen wollen? [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild:  David Ryder/Getty Images

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