Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Amazon, Fittaste, Recup – das sind die Food-News der Woche

Amazon investiert in Deliveroo, das DHDL-Startup Fittaste stellt einen Insolvenzantrag und Recup will expandieren.

Liebe NGIN-Food-Leserin, lieber Leser,

einst standen die Menschen Schlange, um in den Restaurants von Vapiano Pizza, Pasta, Salate und mehr zu erhalten. Ständig eröffneten neue dieser hippen Fast-Food-Tempel in begehrten Innenstadtlagen. Doch vom Hype um das Kölner Franchise-Unternehmen ist nicht mehr so viel übrig. Nach einigen Skandalen, darunter beispielsweise Mäusen in der Küche, liegen die Geschäftszahlen unter den Erwartungen – und die Aktie fiel. Jetzt muss Vapiano sogar eine Filiale schließen, in Dortmund. Mehr zu den neuesten Entwicklungen um die Restaurant-Kette findest du hier. Und hier.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Amazon investiert in Deliveroo: Der britische Essenslieferdienst hat frisches Kapital erhalten – stattliche 575 Millionen Dollar um genau zu sein. Angeführt wird die Runde vom Internetkonzern Amazon. Damit haben Investoren insgesamt 1,53 Milliarden US-Dollar in das Deliveroo gesteckt. Mehr dazu liest du hier.

DHDL-Startup Fittaste stellt Insolvenzantrag: Juror Frank Thelen hat in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ in die Fertiggerichte für Sportler investiert. Jetzt hat das Startup einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Warum, erfährst du hier.

Mageres Gehalt und Überstunden im Food-Startup: Unser anonymer Autor hat uns erzählt, wie wenig er in einem jungen Lebensmittel-Unternehmen verdient hat. Dennoch kommt er von der Startup-Welt nicht ganz los. Hier geht es zu seiner Geschichte.

Delivery Hero will 47 Millionen Euro über neue Aktien einnehmen: Der Berliner Essenslieferdienst platziert knapp 1,2 Millionen neue Stammaktien zum Wert von je 40,35 Euro an der Börse. Hier liest du die Nachricht.

4,5 Millionen Euro für asiatischen Lieferdienst Dahmakan: Vor fünf Jahren ging Jonathan Weins für Foodpanda nach Hongkong, gründete wenige Monate später seinen eigenen Bestellservice. Für den gab es nun erneut Kapital. Mehr dazu hier.

Münchener Plastikbecher sollen das Müllproblem lösen: Kaffeebecher zum Wiederverwenden sind gerade sehr angesagt. Davon profitiert das Münchner Startup Recup. Die Gründer machen einen Millionenumsatz und wollen expandieren. Was sie planen, findest du hier.

Lese-Tipp: Kohle im Essen, das klingt ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Doch in immer mehr Lebensmitteln – darunter Eis, Getränke oder Burger – steckt Aktivkohle, die die Speisen kohlrabenschwarz färbt. Ungewöhnlich sehen sie damit allemal aus, aber ist das auch gesund? Deutschlandfunk Nova hat sich den Trend genauer angeschaut. Den kompletten Beitrag gibt es hier.

Das war's für diese Woche – am kommenden Freitag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: The Washington Post / Getty Images 

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