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Aleph Farms, Von Floerke, Wine in Black – das sind die Food-News der Woche

Der CEO eines israelischen In-Vitro-Fleisch-Startups im Gespräch, eine Strafanzeige wegen Insolvenzverschleppung gegen Von Floerke und Exit eines Berliner Wein-Onlineshops.

Lieber NGIN-Food-Leser,

immer mehr junge Unternehmen versuchen, Fisch und Fleisch aus tierischen Zellen heranzuzüchten. Das israelische Startup Aleph Farms hat im Dezember erstmals sein Rindersteak aus dem Labor vorgestellt. In frühestens drei Jahren soll das Fleisch reif für den Markt sein. Mit welchen Kosten Aleph Farms rechnet und wie die Technologie skalieren kann, hat Gründer und CEO Didier Toubia im Interview verraten.

Worüber wir in dieser Woche berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten im Überblick:

Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung: Nach mehreren Betrugsvorwürfen liegt gegen den Von-Floerke-Gründer David Schirrmacher nun auch eine Strafanzeige vor, weil er die Insolvenz seines Onlineshop hinauszögern soll. Was das zu bedeuten hast, liest du hier.

Rockets zweiter Anlauf im Catering-MarktRocket Internet hat die B2B Food Group gegründet, unter der der Company Builder nun mehrere Catering-Startups zusammenfassen und weitere zukaufen will. Dazu gehört auch Caterwings. Wie es mit dem Portfolio-Unternehmen weitergehen soll, steht hier.

Onlinehändler Wine in Black verkauft: Acht Jahre nach dem Start legt das Berliner Wein-Startup einen Exit hin, davon profitieren auch namhafte Investoren. Wie es mit Wine in Black weitergehen soll, erfährst du hier.

Frisches Nussmus aus der Maschine: Wenige Monate nach dem Start vermietet dass Allgäuer Startup Supernutural seine Nussmus-Maschinen in zwölf Länder und hat einen prominenten Abnehmer. Auch ein True-Fruits-Gründer ist beteiligt. Mehr darüber liest du hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Insgesamt 125 Millionen Dollar hat das US-Startup Munchery seit seinem Start vor neun Jahren eingesammelt, wurde mit 300 Millionen Dollar bewertet. Nun muss der börsennotierte Essenslieferservice aufgeben, hat seinen Dienst noch in dieser Woche eingestellt. Munchery hat eigene Kochboxen und Mikrowellengerichte verschickt, konnte aber nicht mit Restaurant-Lieferdiensten mithalten, so die Tageszeitung San Francisco Chronicle. Zuletzt war das US-Unternehmen mit 350 Mitarbeitern in 40 Städten aktiv.

Das war's für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest du wieder von uns!

PS: Möchtest du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib’ uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / John Leyba / Contributor 

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